Vorstellung Mercedes CLC

Mercedes-Benz CLC Mercedes-Benz CLC

Vorstellung Mercedes CLC

— 27.01.2008

Frischer Glanz

Schärferer Blick und sportlicheres Handling für das kleine Mercedes-Coupé: Als CLC startet es ab 26.000 Euro in den zweiten Frühling. Hier die ersten Bilder und alle wichtigen Infos.

So richtig trendy werden manche Mercedes-Coupés erst im Youngtimer-Alter, als Neuwagen haben sie es schwerer. Das gilt auch für das wenig gefragte C-Klasse Sportcoupé – und trotzdem bekommt es jetzt einen Nachfolger: Ab 17. Mai 2008 steht der CLC in den Läden. Das neue Modell-Kürzel zitiert den glamourösen CL, der Zusatz-Buchstabe C steht für Compact. Eine komplette Neukonstruktion ist er nicht, Plattform und Rohkarosserie des Sportcoupés verwenden die Schwaben weiter. Außerdem wird er nicht mehr in Bremen gebaut, sondern kommt aus Brasilien. Beides soll helfen, einen Kampfpreis zu sichern: Die CLC-Kurse beginnen vorerst mit dem 180er, der 28.113 Euro kosten soll – aber Anfang 2009 will Mercedes mit dem CLC 160 wieder ein Einsteiger-Modell nachschieben. Das gab es schon beim Sportcoupé, sogar mit dem gleichen 1,8-Liter-Motor (122 PS). Nur hat das Sonderangebot fast keiner bemerkt. Jetzt soll der 160er für rund 26.000 Euro die jungen Kunden umgarnen. Endlich – denn am populärsten war das Sportcoupé bisher bei der silberhaarigen Fangemeinde.

Runde Augen adé – jetzt grüßt die aktuelle C-Klasse

Dynamik fürs Sportcoupé: Dank neuer Lenkung soll der CLC so knackig ums Eck gehen wie ein BMW.

Für aktive Familien eignet sich der billigste Mercedes-Hecktriebler allerdings auch weiterhin nicht: Es bleibt beim knappen Kofferraum von 310 Litern, und weil der kurze Radstand erhalten bleibt, bietet der CLC auch im Fond nicht mehr Raum. Allerdings soll sich das Coupé gelenkiger anfühlen als der Vorgänger. Alle CLC-Typen bekommen die neue, mechanische Aktivlenkung, wie sie auch der SLK hat – Mercedes-Insider versprechen Richtungswechsel mit BMW-Zackigkeit. Dazu haben die Stuttgarter das Fahrwerk straffer abgestimmt. Viel wichtiger: Der kleine CL sieht nicht mehr aus vier runden Augen in die Welt, sondern mit einem geschärften Breitbandscheinwerferblick. Er trägt den beliebten Kühlergrill der Mercedes C-Klasse mit Avantgarde-Ausstattung und verzichtet auf den gekünstelt wirkenden Aufsatz-Heckspoiler. Statt der gläsernen Abschluss-Blende trägt das kleine Coupé jetzt einen lackierten Plastik-Einsatz. Ob er so endlich trendy wird, der kleine CLC? Falls nicht: Über ein CLC Cabrio denkt Mercedes nach.

Fazit von AUTO BILD-Redakteur Christian Steiger

Mercedes muss den Erfolg des BMW 1er kontern – mit der A-Klasse geht das nicht. Dafür braucht die Stern-Marke den CLC: Er wirkt entschlossener und ernsthafter als sein Vorgänger. Gut so. Denn Mercedes braucht endlich mal ein Coupé, das auch Käufer unter 50 klasse finden. Und auch bezahlen können! Vor der offiziellen Premiere auf der Fashion Week in Berlin wurde der CLC von der deutschen Modefotografin Ellen von Unwerth in Szene gesetzt. Hier das Making-of vom Shooting mit Supermodel Eva Padberg.
Mercedes-Benz CLC
Modell Leistung
CLC 160 122 PS
CLC 180 K 143 PS
CLC 200 K 184 PS
CLC 230 204 PS
CLC 350 272 PS
CLC 200 CDI 122 PS
CLC 220 CDI 150 PS

Autor: Christian Steiger

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