Vorstellung Nissan Qashqai

Vorstellung Nissan Qashqai Vorstellung Nissan Qashqai

Vorstellung Nissan Qashqai

— 06.09.2006

Zugpferd für Europa

Nissan zeigt den neuen "Qashqai". Der kompakte Crossover mit dem merkwürdigen Namen soll in Europa neue Kunden angeln.

Schon auf dem Genfer Salon 2004 war es ein Rätsel, wie die Nissan-Studie Qashqai ausgesprochen werden soll. Jetzt haben die Japaner die Serienversion vorgestellt – und der Name bleibt. Dezenter logopädischer Hinweis von Nissan: "Käsch-kai". Klingt ziemlich unkonventionell, und genau das gehört zum Konzept. Denn der kompakte Crossover richte sich "an Käufer, denen konventionelle C-Segment-Modelle zu wenig dynamisch und hoch bauende SUV zu aggressiv und schwerfällig erscheinen".

Oben Sportwagen, unten SUV: So sieht ein Crossover à la Nissan aus.

Gezeichnet wurde der Qashqai im neuen Nissan Design Center Europe im englischen Cranfield. Die obere Karosseriehälfte soll an einen sportlichen Pkw erinnern, das Heck wiederum an den Nissan Murano. Die untere Hälfte mit markanten Radhäusern und erhöhter Bodenfreiheit hat SUV-Charakter. Mit seinen Abmessungen fährt der Neue denn auch irgendwo zwischen Limousine und SUV: 4,31 Meter lang (2,63 m Radstand), 1,78 m breit und 1,60 m hoch. Innen sind Fahrer und Beifahrerplatz sichtbar getrennt. Tief eingelassene Rundinstrumente und eine weit nach oben gezogene Mittelkonsole bringen Dynamik ins Cockpit.

Nicht weniger sportlich dürften die Fahrleistungen ausfallen, denn der Qashqai kann mit je zwei Benzin- (115 bzw. 140 PS) oder Dieselmotoren (106 bzw. 150 PS) bestückt

Tief eingelassene Rundinstrumente bringen Dynamik ins Cockpit.

werden. Je nach Aggregat stehen in der Ausstattungsliste manuelle Fünf- oder Sechsganggetriebe, aber auch eine Sechsgangautomatik und ein stufenloses CVT-Getriebe. Und für den Zweiliter-Benziner gibt's optional Allradantrieb. Nissan-Chef Carlos Ghosn sieht im Qashqai eine "neue Verkaufslokomotive in Europa". Er rechnet mit einem jährlichen Absatz von mehr als 100.000 Autos. Davon seien 80 Prozent "Eroberungskäufe", das heißt: Für acht von zehn Kunden sei der Crossover der erste Nissan ihres Lebens. "Davor fuhren sie ein hochwertiges C-Segment-Auto, einen kompakten Allradler oder ein D-Segment-Modell", schätzt Ghosn.

Autor: Michael Voß

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