Vorstellung Peugeot 207

Peugeot 207 Peugeot 207

Vorstellung Peugeot 207

— 11.01.2006

Eine Nummer größer

Jetzt also auch Peugeot: Nach Grande Punto und Clio streckt sich auch der Nachfolger des Erfolgstyps 206 auf über vier Meter Länge – und darf deshalb 207 heißen.

Ganze 13 Zentimeter länger als ein Polo

Der Peugeot 206+ hat was, wovon viele Männer träumen: die Liebe der Frauen. Der Peugeot 206 hat noch etwas, was einige Männer noch viel glücklicher machen würde als die Liebe – drei Konstrukteurstitel in der Rallye-WM. Und der Peugeot 206 bekommt im April 2006, was er verdient: einen Nachfolger. Der ist länger, breiter und höher (4030/1720/1472 Millimeter) – also eine echte Nummer größer. Damit folgt der 207 dem Wachstumstrend in der Kleinwagenklasse.

Mit 4,03 Metern Länge streckt er sich auf Fiat Grande Punto-Maß und übertrumpft den VW Polo um 13 Zentimeter. Mit der Karosserie wuchsen auch der Kofferraum (270/923 Liter, plus 25 Liter) und die Beinfreiheit für die Fondpassagiere. Wirklich messen muß sich der 207 aber an seinem Vorgänger. In nur acht Jahren produzierte Peugeot 5,3 Millionen Einheiten vom 206. Chapeau! Deshalb baut PSA ihn auch weiter (zum alten Preis), wenn der 207 in Deutschland startet – mindestens bis 2010.

Im April kommt der 207 als Drei- und Fünftürer. Zwei Benziner (88, 109 PS) und ein Dieselaggregat (109 PS) mit serienmäßigem Partikelfilter stehen zur Wahl. Das erfolgreiche Cabrio-Coupé mit festem Klappverdeck folgt ein Jahr später, ebenso weitere Motorisierungen. Besonders spannend sind zwei ganz neue Benziner ab Herbst. Diese extrem kompakten und leichten Vierzylinder sind von BMW für Mini und Peugeot entwickelt worden.

Technische Daten und Motorisierungen

Der 1,6-Liter-Sauger (115 PS) mit Valvetronic leistet 115 PS und 140 Nm Drehmoment bereits bei 2000/min (maximal 160 Nm bei 4250/min). Die Turboversion mit 143 PS arbeitet mit Benzindirekteinspritzung und Twin-Scroll (teilt den Abgasstrom, der Lader spricht schneller an), der das Turboloch stopfen soll. Noch zwei Technik-Tricks: Die Ölpumpe dosiert den Schmierstoff auf das gerade benötigte Maß, und die Wasserpumpe wird nur zugeschaltet, wenn wirklich Kühlung gebraucht wird. Was für ein Ritterschlag, denn diese Technik stammt größtenteils aus den BMW-Sechszylindern.

Zur Ausstattung gehören: Statisches Kurvenlicht – zwei zusätzliche Lampen werden zum Abblend- beziehungsweise Fernlicht zugeschaltet, unter anderem wenn der Blinker betötigt wird – und Duftstäbchen, die über die Klimaanlage Parfüm abgeben. Wichtiger ist dagegen der Schleuderschutz ESP, der ab der Ausstattung Tendance serienmäßig ist.

Aber selbst die Basis stattet Peugeot großzügig aus mit Notbremsassistent, elektrischen Fensterhebern vorn, geteilt klappbaren Rücksitzlehnen, Isofix und einem in Höhe und Tiefe verstellbaren Lenkrad. Das hat natürlich seinen Preis. Genaues wissen wir noch nicht, rechnen aber mit 11.500 Euro für den Dreitürer. Das Wachstum gilt also auch für den Preis.

Autor: Maike Horst

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