Vorstellung VW Tiguan

VW Tiguan im Härtetest VW Tiguan im Härtetest

Vorstellung VW Tiguan

— 06.06.2007

Abseits in Afrika

Der Tiguan hämmert zurzeit bei letzten Härtetests in Namibia über Stock und Stein. Erste offizielle Bilder des kompakten SUV.

Noch ohne Markenlogo am Kühlergrill, dafür aber mit einer geballten Ladung Technik scheucht VW zurzeit den neuen Tiguan durch die namibische Wüste. Vorgestellt wurde das Wolfsburger Kompakt-SUV erstmals als Studie auf der LA Auto Show im Dezember 2006. Die Erprobungsphase des kleinen Touareg-Bruders soll mit dem extremen Härtetest in Südwest-Afrika abgeschlossen werden. Im Focus der Gelände-Ausritte stehen laut VW die Elektronik-Bauteile und das Fahrwerk des Tiguan. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem komplett neu entwickelten "Offroad-Taster" – einer intelligenten Vernetzung von verschiedenen Assistenzsystemen.

Wie wichtig diese Tests sind, verdeutlicht die Tatsache, dass Volkswagen alle Motor- und Karosserieversionen des Tiguan im Gepäck hat. Getestet werden drei TSI-Benziner mit 150, 170 und 200 PS sowie zwei TDI-Selbstzünder mit 140 PS und 170 PS. Volkswagen wird das SUV ausschließlich mit aufgeladenen Motoren anbieten. Zudem gibt es zwei Karosserievarianten, die sich primär über die Frontpartie unterscheiden. Die Versionen "Trend & Fun" und "Sport & Style" sind vorn für einen maximalen Böschungswinkel von 18 Grad ausgelegt. Der noch stärker auf den Geländeeinsatz abgestimmte Tiguan "Track & Field" soll mit seiner Frontpartie Böschungswinkel von bis zu 28 Grad packen.

Mit drei Benzinern und zwei Dieseln rollt der Tiguan im Herbst 2007 zu uns.

Damit der Tiguan im Gelände eine richtig gute Figur abgibt, investierte VW viel Zeit in die Fahrwerksentwicklung. Oberste Ziele waren ein agiles Fahrverhalten, sehr guter Schwingungs- und Rollkomfort, hohe fahrdynamische Stabilität und gute Geländegängigkeit. Ergebnis ist ein komplett neues Fahrwerks-Layout. So kommt vorne eine Mc-Pherson-Achse mit untenliegenden Dreiecks-Querlenkern und radführenden Federbeinen zum Einsatz, deren Basis ein einteiliger Aluminium-Hilfsrahmen bildet. Die Vierlenkerhinterachse wurde auf den bekannten permanenten Allradantrieb 4Motion abgestimmt. Halt findet das kompakte SUV auf 16-Zöllern der Dimension 215/65 R16. Die Version "Sport & Style" erhält serienmäßig 17-Zoll-Leichtmetallräder und Reifen der Größe 235/55 R17. Als Sonderausstattung wird es zudem 18-Zoll-Felgen mit Pneus im Format 235/50 R18 geben.

Im Innenraum sind die Wolfsburger besonders stolz auf ihr neues Radio-Navigationssystem "RNS 500", das über einen Touchscreen bedient wird. Eine Innovation des Systems ist eine speziell entwickelte Offroad-Navigation. In diesem Modus können auch in nicht digitalisierten Gebieten während der Fahrt bis zu 500 Wegpunkte aufgenommen werden. So soll der Fahrer bei Offroad-Abenteuern aus jeder Wüste oder Steppe den Weg zurück finden. Alle Informationen sind über ein 6,5-Zoll-Wide-VGA-Farbdisplay abrufbar und werden auf einer 30-Gigabyte-Festplatte gespeichert. Zudem können jede Menge Erweiterungen wie eine Rückfahrkamera, Telefonsteuerung, ein iPod oder andere MP3-Player eingebunden werden.

Mit einer speziellen Offroad-Navigation soll der Tiguan den Weg aus jeder Wüste finden.

Laut Hersteller sind für den Tiguan viele weitere Highend-Features geplant: Der Parklenkassistent Park Assist ermöglicht automatisches Einparken, der "Offroad-Taster" im Tiguan "Track & Field" managed alle wichtigen Offroad-Hilfen (unter anderem Bergabfahrassistent, EDS-Anpassung, ABS-Anpassung, Anfahrhilfe, Gangstufenvorwahl) durch ein zentrales Bedienelement. "Der neue VW Tiguan wird auf der IAA 2007 in Frankfurt vorgestellt und wird schon im Herbst 2007 vom Händlerhof rollen", erklärte VW-Sprecherin Daniele Heuser auf Anfrage von autobild.de. Die Preise beginnen laut Heuser bei rund 25.000 Euro.

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