VW Atlas Tanoak (2018): Test

VW Atlas Tanoak (2018): Test

VW Atlas Tanoak (2018): Test

VW-Gelände-Pick-up auf MQB-Basis

In New York zeigt Volkswagen die Studie Atlas Tanoak. Der erste Pick-up auf MQB-Basis gibt einen Ausblick auf zukünftige VW-Pritschen-Modelle. Sitzprobe!

Das Heck wird durch ein Leuchtband eingerahmt.

Auf der New York International Auto Show (30. März bis 8. April 2018) gibt Volkswagen einen Ausblick auf zukünftige Pick-ups der Marke. Der VW Atlas Tanoak ist der erste VW mit Pritsche, der auf dem MQB (Modularer Querbaukasten) aufbaut. Das Design der Studie basiert auf dem Serien-SUV Atlas – zumindest bis zur B-Säule. Dahinter gibt die Ladefläche dem Tanoak einen völlig eigenständigen Charakter. Dieser wird auch durch die individuellen Elemente des Pick-ups unterstrichen. Denn der Tanoak macht mächtig auf Geländewagen: In die Frontschürze wurde eine Seilwinde integriert, dazu gibt es einen Unterbodenschutz. Die Tagfahrlichter in der wuchtigen Frontschürze erinnern an den T-Roc. Die Streben des Kühlergrills sind illuminiert und umranden die LED-Scheinwerfer. Alle Leuchten am Tanoak sind animiert. Seitlich fallen große 20-Zoll-Felgen mit Geländereifen und massive Radkastenverbreiterungen aus Kunststoff auf.

Der "Cargo-Bügel" soll die Fracht sichern

Am Heck dominiert ein Leuchtenband. Nette Spielerei: Beim Öffnen und Schließen des Fahrzeugs zeigen die Leuchten eine Lichtinszenierung. Ebenfalls auffällig: die riesigen, eckig geformten Chrom-Auspuffendrohre. Auf der Ladefläche lässt sich der sogenannte "Cargo-Bügel" auf den Seitenwänden der Ladefläche über den gesamten Bereich verschieben. Dadurch werden Fixpunkte geschaffen um beispielsweise Kanus oder Fahrräder sicher auf der Ladefläche zu verstauen.

New York International Auto Show NYIAS 2018

Der Innenraum ist alles andere als langweilig

Der Schaltknauf für die 8-Gang-Automatik ist mit Leder bezogen.

Der Innenraum des Tanoak ist die konsequente Fortführung des spektakulären Außendesigns, das für einen VW geradezu emotional ist. Auch wenn der Stilmix aus dickem, rötlich braunem Leder, Carbon und silber schimmernden Elementen für sich genommen etwas gewöhnungsbedürftig erscheint, zur extrovertierten Pick-up-Studie passt er hervorragend und ist alles, aber nicht langweilig. Nach den vielen cleanen Elektrostudien der Wolfsburger eine Wohltat. Easteregg: Luftausströmer im gleichen Wabenlook wie die Lufteinlässe in der Frontschürze. So wie der Grill außen leuchtet, strahlen den Insassen die digitalen Instrumente, der Infotainment-Monitor und darunter die Klimabedienung entgegen. Gekrönt von einem bläulichen Leuchtstreifen, der sich einmal von rechts nach links über Türen und Cockpit zieht. Aber lassen wir uns nicht allzu sehr von der dick aufgetragenen Showcar-Schminke einlullen. Wir sitzen in der möglichen dritten Variante des US-SUVs Atlas, die nach dem für 2019 geplanten Atlas Cross Sport die Atlas-Familie erweitern könnte. Ein Seriencockpit dürfte deshalb wesentlich nüchterner ausfallen als der Concept Car-Innenraum.

Neue VW (2018, 2019, 2020, 2021 und 2022)

Motor: VR6 mit 280 PS

Im VW Atlas Tanoak arbeitet ein 3,6-Liter-VR6-Motor mit 280 PS und 350 Nm Drehmoment. Er soll den Midsize-Pick-up in 8,8 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Seine Kraft bringt der Tanoak per Allradantrieb auf die Straße, für harten Geländeeinsatz steht sogar eine Untersetzungsstufe zur Verfügung.

VW Atlas Tanoak (2018): Test

Autoren: Andreas Huber, Peter R. Fischer

Stichworte:

Studie Pick-up

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