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VW auf dem Weg zur Rallye Dakar

— 03.02.2009

Ein packendes Abenteuer

Schon rund zwei Monate vor dem Start der Rallye Dakar am 1. Januar 2010 laufen die Vorbereitungen bei Volkswagen auf vollen Touren. Mitten drin im Geschehen: die Autos von VW Nutzfahrzeuge.

Hochbetrieb bei Volkswagen. Die Vorbereitungen auf die Rallye Dakar (1.17. Januar 2010) durch Argentinien und Chile sind in vollem Gange. Am 1. November waren die Servicearbeiten an den Fahrzeugen beendet, die so erfolgreich bei der Dakar-Generalprobe, der Rallye Seidenstrae (Dreifacherfolg fr die VW Race Touareg), im Einsatz waren. Seither heit es packen. Schrauben, Werkzeug, Maschinen, Ersatzteile, Notstromaggregat usw. Aufgeteilt auf fnf Service- und zwei Equipment-Trucks. "Wir verladen rund 50 Tonnen Material", berichtet Lutz Meyer, Truck- und Equipmentkoordinator. Und die Verpflegung fr das Team oder die externe Logistik fr Reifen und Treibstoff ist da noch gar nicht eingerechnet. Wohl aber ein 2,20 m groer Leuchtballon, der, an einen maximal zehn Meter hohen Mast gehisst, das ber 2000 Quadratmeter groe Volkswagen-Biwak whrend der Rallye Dakar taghell ausleuchtet.

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Bereit zum Aufbruch ins Abenteuer "Dakar": Begleitfahrzeuge vom Typ VW T5.

Auch die 11 Fahrzeuge der Servicekarawane, meist T5-Busse, werden vorbereitet. Die sind fast wie vollwertige Rallye-Fahrzeuge aufgebaut. Sicherheitskfig, hher gelegtes Fahrwerk, Allradantrieb, Offroad-Bereifung, Funk, GPS-Navigationssystem. In ihnen werden Mechaniker und Ingenieure von einem Etappenort zum nchsten befrdert. Heute aber nicht mehr, wie in den Anfngen der Rallye Dakar, auf den Rallyepfaden, sondern auf normalerweise befestigten Wegen abseits der eigentlichen Rallyestrecke. Aber eben nur normalerweise. Bei Volkswagen ist man lieber fr jeden Fall gerstet. "Nichts wre blder, als wenn einer unserer Fahrer ausfallen wrde, weil sein Serviceteam liegen geblieben ist", sagt ein Sprecher. Noch bis zum 24. November laufen die Vorbereitungen. Einen Tag spter fahren Begleitfahrzeuge zur Verschiffung nach Le Havre (Frankreich). Die Race Touareg gehen von Hannover auf die Reise nach Buenos Aires. Verteilt auf verschiedene Frachtflugzeuge man wei ja nie  

Interview mit Kris Nissen (49), Volkswagen Motorsportdirektor

Fr Volkswagen Motorsportdirektor Kris Nissen bleibt die Dakar immer etwas Besonderes.

Was ist aufregender, die Rallye oder die Zeit der Vorbereitung? Nissen: Auf jeden Fall die Rallye selbst. Die Vorbereitung ist geprgt von Vorausdenken, prziser Planung, sorgfltigem Arbeiten. Wenn die Rallye startet, steigt die Anspannung erst richtig an. Das ganze Team steht zwei Wochen lang im harten Wettbewerb. Aber eine gute Vorbereitung und die hohe Zuverlssigkeit unserer Autos sorgen zum Glck dafr, dass die Nerven einigermaen geschont werden. Ist die Dakar fr Sie immer noch ein Abenteuer oder Routine? Die Dakar ist und bleibt etwas Besonderes. Auf keinen anderen Wettbewerb bereitet man sich so lange vor, kein anderer ist so lang und so vielschichtig. Natrlich ist unser Team gereift, aber so gut man auch plant: Man erlebt immer wieder Situationen, auf die man nicht vorbereitet ist. Dann muss man doch wieder improvisieren und geschickt reagieren. Gibt es etwas bei der Dakar, auf das Sie sich nicht freuen? Wenn unsere Autos morgens das Biwak verlassen, beginnt die lange Zeit des Wartens. Ich sehe sie erst wieder, wenn sie Stunden spter am nchsten Zielort eintreffen. Mir sind den ganzen Tag die Hnde gebunden. Das kann je nach Rennsituation ziemlich nervenaufreibend sein. Wer packt Ihren Koffer? Ich suche alles zusammen, meine Frau packt es faltenfrei ein. Welche drei Dinge drfen in ihrem Gepck nicht fehlen? Zahnbrste, Teamkleidung und natrlich mein Handy.

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