VW Bora Variant VR5 von Marco Heller

VW Bora Variant von Marco Heller VW Bora Variant von Marco Heller

VW Bora Variant VR5 von Marco Heller

— 07.09.2005

Grauer Star

Marco Heller hat seinen Traumwagen gefunden. Bei eBay ersteigerte er einen VW Bora Variant, den er nach seinen Träumen veränderte. Was dabei herauskam, ist ein Variantenreichtum, der seinesgleichen sucht.

Drei, zwei, eins – Donnervariant

Drei, zwei eins – meins. So muß Marco Heller mitgezählt haben, als er im Juli 2002 diesen schicken Bora Variant bei eBay sah und sofort zuschlug. Seitdem sind drei Jahre vergangen, in denen Marco keinen Stein oder besser gesagt kein Teil auf dem anderen ließ. Aus dem biederen Familienkombi zauberte der 26jährige CNC-Dreher einen wahrlich variantenreichen Variant. Besonderen Wert legte er dabei, schon Berufs wegen, auf die Feinarbeiten, die zu gleichen Teilen innen und außen stattfanden.

Das fertige Exemplar donnert seit diesem Jahr durch die Straßen von Donnersdorf. Starten wir unsere Reise durch die Varianten im Motorraum. Ein Rat, bevor es losgeht: Haltet Euch gut fest, denn dieser Donnervariant wird Euch ziemlich durchschütteln! 2,3-Liter-VR5 und 150 PS inklusive K&N-57i-Luftfilterkit werden dafür sorgen. Das sind die imposanten Eckdaten dieses Bora.

Damit gewinnt man aber noch keinen Designpreis. Dafür sorgen schon eher die in Wagenfarbe lackierte Motorraumabdeckung mit Airbrush, die selbst angefertigte Batterieabdeckung und die polierte Wiechers-Domstrebe samt Alu-Domkappen mit sandgestrahltem VW-Zeichen. Als weiteres Gimmick findet man schwarz lackierte Öl- und Kühlwasserdeckel sowie einen DTM-Tankdeckel als Öffnung für den Wischwasserbehälter.

Satt gecleanter Multimedia-Palast

Doch alle diese Feinarbeiten sind erst vor kurzem entstanden. Nach dem Kauf erfolgte der erste Umbau noch recht harmlos. KW-Gewindefahrwerk Variante zwei mit Weitec- Koppelstangen und Tieferlegung (vorn 90, hinten 80 Millimeter), neue Frontstoßstange, B6-Felgen im 17-Zoll-Format von Brock und eine DTM-Auspuffblende klingen erst mal nach Standard-Tuning. Doch was dann folgte, läßt Szene-Herzen höher schlagen.

Unsere rasante Fahrt setzt sich im Kofferraum fort, der diese Bezeichnung nicht mehr verdient: Eingebettet im selbstgefertigten GFK-Ausbau, wartet hier eine Hi-Fi-Anlage mit Zutaten wie zwei Subwoofern, zwei Endstufen und einem Kondensator von Rockford Fosgate auf ihren Einsatz. Dazu kommt eine Playstation2- Konsole, die ihre Signale direkt an den Alpine-Monitor im Cockpit überträgt. Keine Lust zum Zocken? Dann werft einfach einen Film in den Boss-DVD-Player.

Wie fleißig Marco wirklich war, das wird deutlich, wenn man sich die genial gecleante Karosserie anschaut. Neben den Seitenblinkern, den Stoßleisten an den Türen, der Dachreling und der Dachantenne entfernte der Donnersdorfer auch das Heckklappenschloß, die Embleme, den Heckwischer sowie die Sicke in der Heckklappe. Außerdem verstecken sich die Endrohre dank neuer Dieseloptik jetzt hinter der Racedesign-Heckschürze. Das alles wirkt so richtig cool durch die fantastische Bi-Color-Lackierung mit Airbrushübergang in Black Magic von VW und Nimbusgrau von Audi.

Hochglanzverdichtete Alus vom A8

Fortgesetzt wird dieser Stil mit einem gebrushten Himmel im Innenraum. Dort verbaute Marco außerdem Fußstützen und Pedale vom TT sowie eine komplette Lederausstattung in Beige aus einem Golf IV. Gelenkt wird mit einem 32er-Raid- Airbaglenkrad. Damit auch das Überholprestige gesichert ist, bekam der Wolfsburger einen bösen Blick, der an die verlängerte Haube anschließt.

Hinzu kommen ein Grill ohne Emblem, schwarze Klarglasscheinwerfer und Rückleuchten sowie verchromte Spiegelklappen von in.pro. Auch die selbstgemachten Sonnenblendstreifen, ein Einarmwischer von Bonrath mit verchromtem JOM-Wischerarm und das sandgestrahlte Glasdach überzeugen. Die sandgestrahlte Heckscheibe, die hochglanzverdichteten 19-Zoll-Alufelgen vom Audi A8, die so gerade noch in die geweiteten Radhäuser passen, erfreuen den Bewunderer.

Dieser Bora ist wahrlich variantenreich. Nicht umsonst ist er auf jedem Treffen der Star. Das liegt vor allem an dem perfekten Finish, das Marco an seinem Wagen hingelegt hat. Dazu paßt auch der Himmel im Innenraum, der wie eine überdimensionale Zielflagge aussieht. Am Ziel sind auch wir jetzt. Ihr seht, dieser Bora Variant verlangt Eure ganze Aufmerksamkeit. Hoffentlich ist Euch bei unserer Tour nicht schlecht geworden! Es wäre doch zu schade um die weißen Ledersitze, oder, Jungs?

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.