VW Cross Caddy: Fahrbericht

— 28.05.2013

So fährt sich der Gelände-Caddy

VW bringt nun auch den Caddy als Cross-Modell. Mit kernigem Aussehen soll der Kastenwagen Outdoor-Fans ansprechen. Erster Fahrbericht.



Als VW Cross Caddy macht der Kastenwagen auf Kraxler. In robuster Optik soll die neueste Modell-Variante vor allem Outdoor-Fans ansprechen. Mit schwarzen Radlaufblenden und Schwellern sowie silbernem Unterfahrschutz lässt der Caddy die Muskeln spielen. Glänzende 17-Zoll-Alufelgen, abgedunkelte Rückleuchten und Dachreling tun ihr übriges, der dritten Caddy-Generation eine frische Optik zu verleihen. Besonders auffällig ist die neue Lackierung Viperngrün, womit sich der Cross Caddy positiv vom grauen Straßenbild abhebt. Leider kostet der mutige Griff zur grellen Farbe einen stattlichen Aufpreis von 595 Euro.
 

Der crosse Innenraum wird dezent aufgewertet.

Der Innenraum wird durch silbern eingefasste Lüfteröffnungen sowie Lederlenkrad, Schaltknauf und Handbremse mit grauen Ziernähten dezent aufgewertet. Die Vordersitze in neuem Zweifarben-Design bieten besseren Seitenhalt als die Sitze anderer Caddy-Varianten. Instrumente, Regler und Schalter sind übersichtlich angeordnet, lassen sich intuitiv bedienen. Von roher Nutzfahrzeug-Atmosphäre (abgesehen vom Hartplastik des Armaturenträgers) ist nichts zu spüren. Was stört, ist das veraltete Radio-CD-Navi für 2320 Euro. Bluetooth-Kopplung funktioniert damit nur im Stand.

VW Amarok im Colt Seavers-Stil

VW Amarok Dreiseitenkipper VW Amarok Dreiseitenkipper
So fährt er sich Dank kompakter Abmessungen lässt sich der Fünfsitzer mit kurzem Radstand wie ein gewöhnlicher Pkw fahren. Der knurrige 140-PS-Turbodiesel beschleunigt die 1,5 Tonnen problemlos. Die manuelle 6-Gang-Schaltung funktioniert gut, aber nicht so entspannt wie das automatische 6-Stufen-DSG (kostet 2000 Euro Aufpreis). Bei hohen Geschwindigkeiten ab 90 km/h nehmen die Windgeräusche an den A-Säulen zu. Das Fahrwerk ist ausgeglichen, nur die Stöße der blattgefederten starren Hinterachse bei Straßenunebenheiten stören.
 

Der Cross Caddy ist eher ein Outdoor-Begleiter als ein Offroad-Reiter.

Trotz des Berganfahrassistenten, optionalen Allradantriebs für 3400 Euro und robuster Aufmachung ist der Cross Caddy kein Typ für Abwege. Die unveränderte Bodenfreiheit und der schick lackierte Unterfahrschutz lassen den Wagen schnell an seine Grenzen kommen. Dafür bietet der Kofferraum mit 750 bis maximal 3030 Litern genügend Platz für Outdoor-Fans, um mit Trekking-Bikes oder Taucherausrüstung auf konventionellen Wegen ans Ziel zu kommen.

Alle News und Tests zum VW Caddy

Das kostet er Der Cross Caddy startet als Kastenwagen mit 1,2-Liter-TSI (86 PS) bei 18.796 Euro. Für den Hochdachkombi mit fünf Sitzplätzen sowie Fenstern im Fond werden 22.360 Euro fällig. Neben dem Optik-Paket gibt es serienmäßig Sitzheizung, Tempomat und Nebelscheinwerfer. Der Einstiegspreis des von uns gefahrenen 2.0 TDI Blue Motion mit 140 PS klettert durch Extras wie Navi oder Klima schnell von 29.130 auf 38.600 Euro. Marktstart für den neuen Cross Caddy ist Juni 2013.
 
Technische Daten VW Cross Caddy 2.0 TDI BlueMotion, 6-Gang-Schalter, Fünfsitzer Motor: 4-Zyl.-Turbodiesel • Leistung: 140 PS • 0–100 km/h: 10,0 Sekunden • Spitze: 186 km/h • Verbrauch: 5,5 Liter D • CO2-Ausstoß: 149 g/km • Preis ab 29.130 Euro.

Fahrbericht VW Cross Caddy

VW Cross Caddy VW Cross Caddy VW Cross Caddy
Robin Hornig

Fazit

Der Cross Caddy ist wie eine stylische Cargohose namenhafter Modehersteller: schick, voll im Trend, aber teuer und zweckentfremdet. Wer sich für den Cross Caddy entscheidet, bekommt aber definitiv den coolsten Caddy, der momentan zu haben ist.



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