VW CrossPolo

VW CrossPolo VW CrossPolo

VW CrossPolo

— 21.11.2005

Mehr Fun mit dem Cross

Der neue Polo Fun heißt "Cross" und kommt wieder als Kleinwagen im harten Offroad-Outfit. Start ist im Februar 2006 ab 15.150 Euro.

Über 1000 Euro billiger als der Fun

Am liebsten hätte Volkswagen den Polo Fun wohl bis in die Ewigkeit weiterproduziert. Die SUV-Variante des Wolfsburger Kleinwagens avancierte zum echten Lifestyle-Renner – höhergelegt und optisch aufgemotzt war er trotzdem in der Stadt zu Hause und deshalb eine echte Ausnahmeerscheinung. Das kam an beim Publikum, und die Verkaufszahlen bewiesen es. Jetzt ist längst der neue Polo auf dem Markt – und VW muß in Sachen Mini-SUV nachlegen.

Das Ergebnis wird auf der Essen Motor Show 2005 präsentiert und bleibt der "Fun"-Tradition treu – bis auf den Namen. Der Neue heißt "CrossPolo" und geht im Februar 2006 für 15.150 Euro an den Start. Damit ist die 64 PS starke Basisversion ein Preisknaller, denn der gleichstarke Vorgänger kostete immerhin 16.225 Euro. Wer mehr Leistung will, bekommt den neuen CrossPolo auch mit zwei weiteren Benzinern (75 und 100 PS) und zwei TDI-Alternativen (70 und 100 PS).

Das "nonkoformistisch konzipierte Freizeitmobil" (O-Ton VW) unterscheidet sich von seinem Serienbruder vor allem in der Höhe. Der Kleine will hoch hinaus und mißt dank höhergelegtem Fahrwerk, dicker Bereifung (215er Pneus auf 17-Zöllern) und Alu-Dachreling rund 1,54 Meter – das sind sieben Zentimeter mehr als bei den anderen Varianten der Baureihe.

Unübersehbarer Asphalt-Cowboy

Außen bleibt der Lifestyle-Polo seiner Mission treu: mit Kriegsbemalung ab in den Großstadt-Dschungel. Der mittlere Lufteinlaß an der Front bekam eine Einfassung im Matt-Aluminium-Look, die gleichzeitig einen Unterfahrschutz andeuten soll. Daneben blinzeln serienmäßige Nebelscheinwerfer durch die urbane Feinstaubsuppe.

Im Profil fallen Kotflügelverbreiterungen aus dunklem Kunststoff ins Auge, die in die robusten Seitenschweller übergehen. Als Kontrast stehen sechs poppige Lackfarben zur Wahl: Magmaorange (Foto), Limette, Flashrot, Blackmagic, Ravennablau und Reflexsilber. Am äußeren Auftritt orientiert sich das Farbklima im Cockpit. Sowohl das Dreispeichen-Lenkrad als auch Schalthebelstulpe und Leder-Handbremshebel sind mit farbigen Nähten bestückt, und auf dem Schaltknauf sitzt eine Linse mit dem CrossPolo-Logo.

Das Kombiintrument glänzt mit Chromringen, die Pedalkappen bestehen aus Aluminium. Schon die Basisversion kommt serienmäßig mit elektrischen Fensterhebern vorn und hinten, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, höhenverstellbarem Fahrersitz und Leseleuchten im Fond. 15.150 Euro kostet der neue Spaß, zum Vergleich: Der zivile 64-PS-Polo startet als vergleichsweise mager ausgestatteter "Trendline" bei 12.025 Euro – natürlich ganz ohne Lifestyle-Faktor.

Autor: Michael Voß

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