VW E-Bugster (2012): Fahrbericht

— 26.09.2012

Ausflug im neuen Beetle Cabrio

Um die Kundschaft auf das neue Beetle Cabrio einzustimmen, hat VW den E-Bugster auf die Räder gestellt. Erste Ausfahrt mit dem offenen Elektro-Käfer!



Als E-Bugster macht der VW Beetle Lust auf das neue Käfer Cabrio. Das Auto feierte seine Premiere zwar schon im Januar 2012 auf der Motorshow in Detroit – doch weil die Niedersachsen mit dem Showcar vielleicht doch ein bisschen mehr vorhaben als nur die Stimmungsmache für das Serienmodell, haben sie den Wagen jetzt noch einmal aus der Werksgarage geholt und zum ersten Mal auf die Straße geschickt.

Alle News und Tests zum VW Beetle

VW verspricht für den E-Bugster 180 Kilometer Reichweite mit nur 35 Minuten Ladezeit.

Geht es nach den Herstellerangaben, ist der E-Bugster mit seinem 115 PS starken Elektroantrieb fast schon ein vollwertiges Alltagsauto: 130 km/h Höchstgeschwindigkeit, 10,8 Sekunden bis Tempo 100 – und 180 Kilometer Reichweite mit nur 35 Minuten Ladezeit. In der Praxis jedoch sieht die Sache ein wenig anders aus. Zwar tritt der E-Bugster tatsächlich stramm an, und obwohl von Hand gefertigt, gibt es nichts, was quietscht oder klappert. Aber leider haben die Prototypenbauer Angst um das Einzelstück und misstrauen den aus dem Vollen gefrästen Felgen. Deshalb ist schon bei 30 Sachen Schluss mit der sommerlichen Sause. Aber selbst das reicht aus, um Lust auf einen offenen Käfer zu machen. Denn wenn der Wind so sanft über den Scheitel streicht und die Sonne den Nacken kitzelt, dann könnte der Sommer ewig dauern und das Cabrio endlich zu den Händlern kommen.

VW E-Bugster in Detroit 2012

In der Serie wird die Frontscheibe etwas steiler und höher, die Kotflügel werden kleiner.

So ganz übertragbar ist das Fahrgefühl aus dem E-Bugster allerdings nicht – nicht nur, weil es in der Serie natürlich erst mal Benziner und Diesel von 105 bis 200 PS gibt und man vergebens nach den weißen Sportsitzen und der Hightech-Ausstattung mit Tablet-PC statt Bordcomputer fragen wird. Sondern auch, weil die Designer für die Messen in Detroit und Peking natürlich ein bisschen dicker aufgetragen haben. Aber wer sich die Frontscheibe etwas steiler und höher denkt, die Kotflügel ein bisschen schmaler, anstelle der Verkleidung über den Akkus eine Rückbank und statt des Hardtops ein Stoffdach, der hat schon vor der Enthüllung Ende November das fertige Beetle Cabrio vor Augen, versprechen die Entwickler.

VW Beetle trifft Tuning-Käfer

Der Prototyp kommt mit weißen Sportsitzen und Tablet-PC statt Bordcomputer.

So ist der E-Bugster zwar vor allem ein Vorbote des Beetle Cabrio. Aber selbst der Elektroantrieb ist mehr als eine Fingerübung. Denn unter der Haube stecken 1:1 der e-Motor und der 23,8 kWh große Akku, die schon nächstes Jahr den VW Golf antreiben sollen. Und selbst die Idee vom zweisitzigen Bugster ist nicht nur eine ferne Vision der Designer. Wenn man die Stimmen aus Wolfsburg richtig deutet, könnte so eine Konstruktion ab Werk oder als Zubehör durchaus Chancen haben.


Autor: Thomas Geiger

Diesen Beitrag empfehlen

Artikel bewerten

Bewerte diesen Artikel

Fremde Bewertungen

Weitere interessante Artikel

Weitere interessante Videos

Anzeige

Versicherungsvergleich

Zur Motorradversicherung

Neuwagen

NEUWAGEN zu Top-
Konditionen, mit voller
Herstellergarantie
und zu attraktiven
Zinsen finanziert.

Hier klicken zu den Top-Angeboten

Gebrauchtwagen

Günstige Gebrauchtwagen-Angebote

Finden Sie Ihren Gebrauchtwagen.

Gebrauchtwagen-Angebote
Anzeige