VW E-Bugster: Detroit 2012 — 09.01.2012
Der Elektro-Käfer
Der automobile Neuzeit-Käfer lernt das emissionsfreie Krabbeln: Auf der NAIAS 2012 in Detroit zeigt VW den E-Bugster – einen Beetle-Speedster mit 85 kW starkem Elektromotor.
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Wie schon das E in ihrem Namen vermuten lässt, wird die Studie von einem Elektromotor in Bewegung gesetzt, der nur 80 Kilogramm auf die Waage bringt und damit sicher auch ein Kandidat für den Einbau in kleinere VW-Modelle wäre. 85 kW stark, verrichtet das Aggregat seinen emissionsfreien Job im Bug des gechoppten Beetle und bringt ihn in rund elf Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Gefüttert wird der Elektronenfresser von einem Lithium-Ionen-Akku, der platzsparend hinter den Sitzen untergebracht ist. Geht der Fahrer vom Gas-, oder besser gesagt vom Beschleunigungspedal, oder tritt auf die Bremse, wird der Batterie Energie zugeführt – Stichwort: Rekuperation. Mindestens 180 Kilometer Reichweite verspricht VW für den E-Bugster. Das ist genug, um "das Gros der Pendler zu ihrem Arbeitsplatz und zurück zu bringen." Entsprechende Ladestationen vorausgesetzt, ist der Energiespeicher in schlanken 35 Minuten wieder randvoll. Zuhause, an einem 230-Volt-Anschluss, dauert es natürlich länger. Die gesamte elektrische Antriebseinheit nennt Volkswagen übrigens "Blue-e-Motion". 2013 wird unter dieser Bezeichnung unter anderem ein Golf an den Start gehen.NAIAS 2012: Alle News aus Detroit im großen Messe-Spezial
Der E-Bugster verpackt seinen alternativen Antrieb in einem durchaus ansprechenden Blechkleid. Im Vergleich zum herkömmlichen New Beetle der zweiten Generation ist er rund 90 Millimeter flacher und 30 Millimeter breiter. Ins Auge fallen vor allem die flache wie breite Frontscheibe, deren Glas sich seitlich bis über die A-Säulen erstreckt, sowie das extrem flache Fensterband, über das sich in einem flachen Bogen das Hardtop spannt. Üppige Felgen im 20-Zoll-Format runden den bulligen Auftritt ab. Und eine kleine Spur Alltagstauglichkeit darf auch noch sein: Mit einem breiten Heckfenster will VW die Übersicht des extrem flachen Beetle verbessern. Sportsitze und ein in Wagenfarbe lackierter, durchgehender Mitteltunnel setzen die Exterieur-Optik beim Interieur fort. Hier sorgt das Betätigen des Starter-Knopfes für ein besonderes (Studien-)Erlebnis: eine Lichtinszenierung, die das Interieur zunächst in weißes, dann in blaues Licht taucht. Bestimmt ganz hübsch anzusehen, aber nichts, was irgendwann einmal in Serie gehen wird – auch wenn es ganz sicher "machbar" wäre.
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Kommentare zum Artikel (16)
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Da gab es mal einen schönen Film über Bugs ("Starship Troopers"), hoffentlich schicken die die Truppe bald mal wieder raus :-)
@ Buchstabensupp ! Wenn wir mal die Gaspedalkampagne zur Förderung der US Autoindustrie mal herausnehmen (ist alles bereits widerlegt ! ), unterscheidet da VW und Toyota Einiges. Schau dir einfach mal die aktuellen TÜV/Dekra Statistiken an, dann fällt dir bestimmt was auf :-) Ausserdem werden wie schon gesagt im Gegensatz zu VW Studien + neue Techniken wie Hybrid auch gebaut !
"VW tut so, als ob sie das Rad jedesmal neu erfinden, dabei ist das nur Show."
@@Gruber: Weil Sie den Hersteller explizit ansprechen: Was genau unterscheidet VW in diesem Punkt von anderen Autobauern?
Ja ja ja, bla bla bla. Man machen Sie die Augen auf!
Sie reden den gleichen Mist nach, den dieses Käse-Werksblatt das sich als Automagazin tarnt ihnen vorkaut!
Der L1 wird nie gebaut, der E-Up wird auch 2013 nicht kommen, der Jetta Hybrid ist keine Serie sondern eine Studie die TSI sind anfällig und es gibt sparsamere, das DSG-Getriebe wäre gut wenn es haltbar wäre (deswegen wird im Dauertest auf das DSG Getriebe verzichtet). VW tut so, als ob sie das Rad jedesmal neu erfinden, dabei ist das nur Show. Wachen Sie auf!
aber sie... bei ihrem Neckname würde ich mir echt Gedanken machen!
Bin ja gespannt, was die anderen VW-Marken in Detroit diesmal für lustige Elektro-Studien zeigen dürfen. Sehen wir Nils Urban von Audi wieder? Oder ein Elektro-RS, vielleicht von Skoda?