VW E-Bugster: Sitzprobe (Detroit 2012)

— 10.01.2012

Ist das der künftige Top-Beetle?

Flach, breit, bullig: Der VW E-Bugster gehört zu den Hinguckern auf der NAIAS 2012. Wir nahmen die Wolfsburger Studie genau unter die Lupe. Erste Sitzprobe.



Auf der NAIAS 2012 in Detroit zeigt VW den E-Bugster – einen Beetle-Speedster mit 115 PS starkem Elektromotor. Wir nahmen schon mal Platz: Hinter den großen, weit öffnenden Türen zeigt sich ein moderner und durchgestylter Innenraum für zwei Personen. Die sonst im Beetle übliche Rückbank musste weichen – für die Akku-Pakete des elektrischen Antriebs. Im Gegenzug durfte der E-Bugster seinen Kofferraum behalten. Ein unverzichtbares Detail, wenn aus der Studie vielleicht mal ein Serienmodell werden sollte. Die beiden Sportsitze mit integrierten Kopfstützen sind mit Kunstleder und einem robusten groben Stoff bezogen. Das weiße Lederlenkrad sieht schick aus und liegt gut in der Hand. Die weiß lackierten Oberflächen in Cockpit und Türverkleidung erinnern an den Schleiflack-Schick der 1970er Jahre.

Überblick: Alle News und Tests zum VW Beetle

Das Touchpad von LG übernimmt viele Funktionen von Knöpfen und Schaltern.

In Türen und Armaturenbrett eingelassene Lichtlinien leuchten, wenn man die Zündung betätigt: Der Farbwechsel von Weiß auf Blau signalisiert dem Fahrer, das der 115-PS-Elektroantrieb nun startklar ist. Frei programmierbare Anzeigen bilden das neue Anzeige- und Infotainment-Herz des E-Bugster. In der Mittelkonsole hilft ein Touchpad von LG bei der Bedienung von Radio, Navi und Co. Und auch die Einstellungen für die Klimatisierung nimmt man über einen berührungsempfindlichen Bildschirm vor. Die üblichen Knöpfe und Schalter sucht man vergeblich in diesem Hightech-Cockpit.

NAIAS 2012: News und Highlights der Detroit Motor Show

Die Studie ist 90 Millimeter flacher als die Modelle der zweiten Beetle-Generation.

Der Name des E-Bugster und seine Form rufen Erinnerungen wach: an den New Beetle Ragster, den VW an gleicher Stelle bereits 2005 vorgestellt hat. Wie wir heute wissen, hat es diese Designvision nicht in die Verkaufsräume geschafft, aber ihre Grundidee – breiter, flacher, sportlicher – sieht VW immerhin seit Oktober 2011 mit dem aktuellen Beetle verwirklicht. Auch wenn VW derzeit noch nicht an eine Serienfertigung des E-Bugster denkt: Als potentes Topmodell einer Beetle-Famile aus Coupé und Cabrio kann man sich den schnittigen Sportler mit dem abnehmbaren Hardtop sehr gut vorstellen. VW hatte 2001 schon einmal den Mut: beim 224 PS starken und auf 250 Einheiten limitierten Beetle RSi. "Alles ist machbar!", lassen die Wolfsburger in der Presseinfo zum Auto vielsagend wissen.

Autor: Axel Sülwald

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