Suzuki Jimny Daktari

VW flirtet mit Suzuki

— 21.09.2009

Wolfsburg goes Nippon

VW will sich angeblich bei Suzuki einkaufen. Bis zu 20 Prozent der Anteile an den Japanern sind im Gespräch. Beide Unternehmen würden von einem Technologie-Austausch profitieren.

Die Gerüchteküche brodelt schon länger, jetzt gießt Suzuki neues Öl ins Spekulations-Feuer: Angeblich verhandelt VW über einen Einstieg  bei Suzuki.  Die Gespräche seien weit fortgeschritten, berichtet die "Automobilwoche". "Wir rechnen damit, dass eine grundsätzliche Verständigung noch in diesem Jahr zustande kommt", zitierte das Blatt einen "hochrangigen Suzuki-Manager am Rande der IAA". "Für Suzuki und VW wäre diese Verbindung eine Win-win-Situation“, sagte der Suzuki-Manager weiter. Die Japaner könnten von vielen VW-Technologien profitieren, im Gegenzug erhalte VW ein Standbein in Indien und Südostasien. Im Gespräch sei eine VW-Beteiligung von zehn bis 20 Prozent an Suzuki.

Hier geht zur VW-Markenseite

VW-Aufsichtsratskreise bestätigten der Automobilwoche zufolge das Interesse an Suzuki: "Wenn es dazu kommen sollte, könnte man von Suzuki eine Menge lernen." Interessant sei unter anderem die Motorradsparte, da in Schwellenländern die individuelle Mobilität meist mit Motorrollern und Kleinkrafträdern beginne. VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch hatte die Spekulationen auf einen Zukauf angeheizt: "Ein Dutzend kann man sich leichter merken als zehn", hatte er zum Thema möglicher Übernahmen gesagt. Die Beteiligungen an Porsche und MAN nicht mit gerechnet, gehören derzeit neun Marken zum Wolfsburger Konzern.

Neuer Name für VW stößt auf Ablehnung

Auf wenig Gegenliebe stößt der ebenfalls von Piëch lancierte neue Name "Auto Union" für den VW-Gesamtkonzern: "Volkswagen muss Volkswagen bleiben“, so VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh. Und Porsche-Chef Michael Macht sagte, der traditionsreiche Name habe zwar Charme, brächte aber Probleme in englischsprachigen Ländern, wo "Union" Gewerkschaft bedeutet. "Wer kauft seinen Wagen von einer Autogewerkschaft?", fragte der Porsche-Chef.

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