VW gegen Skoda: Vergleich — 25.02.2011

Dicke Luft in der Familie

Von der grauen Ost-Marke zum attraktiven Smartbuy. Skoda macht seiner Mutter VW mittlerweile ungeniert Konkurrenz. Fünf Duelle in fünf Klassen klären, wer aktuell die besseren Volkswagen baut.

Die Strategie der Konzern-Lenker um Ferdinand Piëch war in den 80er- und 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts völlig klar: Wenn wir Seat und Skoda kaufen, können wir unterhalb von VW Autos exakt nach dem Geschmack von Leuten anbieten, die sonst Opel, Ford oder Importware kaufen. Also adoptierte man 1986 die Spanier und 1991 die Tschechen. Seat ist noch immer ein Sorgenkind, kommt nicht richtig auf Stückzahlen. Doch Skoda entwickelt sich prächtig. Zu prächtig vielleicht? Die Autos aus Mlada Boleslav sind mittlerweile so gut, dass sie nicht nur der anvisierten Konkurrenz Kunden abspenstig machen, sondern auch den teureren VW-Modellen.

Überblick: Alle News und Tests zu Skoda und VW

Das sorgt für Zoff innerhalb der Volkswagen-Familie. Schon gibt es Stimmen, die darauf drängen, Skoda künftig etwas weniger gut und dafür billiger zu bauen, um mehr Abstand zu Golf & Co zu halten. Für uns Grund zu prüfen, wer aktuell die besseren Volkswagen baut. Zum Vergleich treten an: Skoda Roomster gegen VW Caddy, Skoda Fabia gegen VW Polo, Skoda Octavia gegen VW Golf, Skoda Yeti gegen VW Tiguan und Skoda Superb gegen VW Passat.

Wer den großen Markenvergleich gewonnen hat, erfahren Sie in der Bildergalerie. Alle Details zu den einzelnen Duellen finden Sie über die Links in der Tabelle.

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Kommentare zum Artikel (64)

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nurso
20.03.2011, 14:37Uhr

Wieso wird denn hier der Octavia mit dem Golf verglichen und nicht mit dem Jetta? Ich bin eigentlich auch der Meinung das der Preisunterschied zwischen VW und Skoda zu klein ist. VW braucht eine Antwort auf Hyundai/Kia. Seat könnte sich in Deutschland auch besser verkaufen wenn VW ein besseres Händlernetz aufbauen würde und für die Händler die Kalkulation verbessern würde aber solange ein VAG-Händler an einem VW bei gleichem Preis mehr verdient als an einem Seat wird das nix.

Kessy
10.03.2011, 22:06Uhr

Ich bin der festen Überzeugung, dass man mit einem VW besser als mit einem Skoda fährt. Der Unterschied beim Kaufpreis ist nicht all zu hoch und wird teilweise vom höheren Wiederverkaufswert kompensiert. Dazu fährt man die ganze Zeit über das Original.

Globo
08.03.2011, 14:58Uhr

@Tomacek: Aha, Zulieferer sind dir egal? Sehr weitsichtig, natürlich hängen viele Jobs in D vom Auto ab, aber dazu zählen auch diese Zulieferer. Continental in Hannover musste schließen, weil VW seine Reifen lieber aus Ungarn bezogen hat.
Die Arbeitsleistung für ein Auto wird nur im geringsten Teil im Werk geleistet, der größte Teil kommt durch Zulieferer. Wenn jetzt keine Ceeds oder Auris verkauft werden, müssten die deutschen Zulieferer schließen und somit zerstört man beim kauf eines "deutschen" Autos, auch deutsche Arbeitsplätze, fördert aber zB. die Verlagerung nach Osteuropa.

pinocchio69
08.03.2011, 11:40Uhr

Und wo werden die xx(ca 10mil im jahr)DE Auto Verkauft?Löhne und Sozialleistung werden
wohl WEITER verrechnet bei ENDE PRODUCKT.Dh der käufer bezaht es am schluss!
Und da sind Deutschen Produckten immer teuer(nicht wegem qualität)Es ist ein paradox!
Zuerst DE wollte die EU UNION aber beim Auto usw sollt man DEUTSCH Bleiben?hää.Du willst sehr wohl und gerne im Ausland Verkaufen.Also solltest du auch so FEIR sein und es erlauben
(ohne schlechte propaganda)Ausländischen auto in DE zu verkaufen.Fremden Produckten sind nicht "schlechter"als DE produckten.aussnahme gibt überall..auch in DE.

Tomacek
08.03.2011, 09:50Uhr

@ pinocchio69
Nur weil du etwas nicht verstehst, heißt es noch lange nicht, dass es nicht so ist. Weil du Frankreich nennst: in Frankreich fahren 90% der Autos von einer französischen Marke. Ähnlich ist es in Italien oder Japan. Dort gibt es einen größeren Patriotismus, während man bei uns hohe Löhne, Umweltstandards und Sozialleistungen fordert, aber dann nicht bereit ist, die entsprechenden Preise für in Deutschland hergestellte Produkte zu zahlen. Deutsche Löhne, aber nur Billigprodukte aus dem Ausland kaufen funktioniert nicht. Zum Glück sehen das noch die Mehrheit der dt. Autofahrer.

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