VW Golf Cabrio: Autosalon Genf 2011 — 23.02.2011
Schick ohne Henkel
2011 bringt VW wieder ein Golf Cabrio. Auf dem Genfer Salon ist Premiere. Das Stoffdach öffnet serienmäßig elektrisch – auch bei Tempo 30. Auch der Preis steht schon fest!
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Der Basispreis steht bereits fest: Für das neue Golf Cabrio werden mindestens 23.625 Euro fällig. Bei den Motoren greift VW fleißig ins werkseigene Regal, vier TSI-Benziner von 105 bis 210 PS und zwei Diesel (105 und 140 PS) stehen zur Wahl. Drei der Benziner (TSI) und Diesel (TDI) wird es mit den energiesparender BlueMotion-Technik (Rekuperation und Start-Stopp-System) geben. Sparfüchse greifen zum kleinen TDI, der mit 4,4 Litern Kraftstoff auskommen soll. Damit das Cabrio auf schlechten Straßen nicht zittert wie Espenlaub, hat VW die Karosserie kräftig verstärkt. Mit der Modifikation des Frontscheibenrahmens und zahlreichen weiteren Strukturänderungen (Unterboden, Seitenteile, Querträger, Türen) soll das 4,25 Meter lange, 1,78 Meter breite und geschlossen 1,42 Meter hohe Cabrio extrem steif sein.
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Bei der Optik gibt es keine Experimente. Auch wenn das Cabrio etwas flacher ist als der normale Golf Dreitürer, trägt es das typische Markengesicht. Zwei Chromspangen im Grill, Xenonlicht vom GTI (optional) oder auch dessen Heckleuchten – alles bekannt und aus dem VW-Baukasten. Die praktischen Seiten kommen nicht zu kurz: In den Seitenwänden des Kofferraums gibt es Taschenhaken, direkt neben den Haken befinden sich die Fernentriegelungen zum Umklappen der 50:50 teilbaren Rücksitzlehne. Serienmäßig verfügt das Golf Cabriolet zudem über eine praktische Easy-Entry-Funktion der Vordersitze, die den Ein- und Ausstieg für Fondpassagiere erleichtert. Bereits die Basis kommt mit 16-Zoll-Rädern mit 205er-Reifen, Chromleisten im Kühlergrill und in Wagenfarbe lackierten Außenspiegelgehäusen. Innen sind Klimaanlage, höheneinstellbare Komfortsitze vorn, rundum elektrische Fensterheber und Interieur-Applikationen in "Chrom matt" Serie. Mit drei zusätzliche Paketen lässt sich das Golf Cabrio technisch und optisch aufpeppen, natürlich gibt es auch sonst alle Features wie im normalen Golf.
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Kommentare zum Artikel (123)
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VW mit seinem gesamten in Deutschland hoch angesehenen, inkompetenten Biedermann-, Streber-, Nüchternheits- und Langeweile-Team möge doch bitte umgehend die Könner und Designer mit Herz aus Frankreich vorlassen und sich diskret subtrahieren, dann ist allen geholfen! VOLKSWAGEN, DER RENTNERFREUND UND PROLETENTRAUM als längst gelebte und massenproduzierte Philosophie wird dann auch marketingtechnisch neues Unternehmensmotto! Liebe Deppen, greift zu, Ihr seid im Geiste alle selbst ein VW! :-)))
Nicht nur Mut zur Hässlichkeit beweisen die tüchtigen Golf-Ingenieure mit jeder neuen Generation z.B. mit einem Heck und immer wieder Rückleuchten, die nur die eigene Mutter lieben könnte, nein, auch die Pannenstatistik spricht inzwischen deutliche Worte: http://www.stern.de/auto/service/adac-pannenstatistik-2010-deutsche-massenhersteller-enttaeuschen-1678673.html#utm_source=standard&utm_medium=rss-feed&utm_campaign=auto
@ Zeitlos:
Ein Kastenwagen ist auch "klar, sachlich, schnörkellos, zweckmäßig und zeitlos" aber ob das schön ist? Für einen Transporter vielleicht! Ok.
Aber für ein Cabrio? Cabrios müssen emotional, interessant, aufregend, ansprechend und sportlich sein!
Ein grauer Holzwürfel ist auch "klar, sachlich, schnörkellos, zweckmäßig und zeitlos" aber eben nicht wirklich schön! ;-) ;-)
Viele bezeichnen das VW-Design als langweilig. Ich finde es allerdings keineswegs langweilig, sondern klar, sachlich, schnörkellos, zweckmäßig und zeitlos. Mag der Opel Astra ja durchaus hübsch aussehen, so ist er dennoch nicht zweckmäßig. Das Design verschenkt Platz im Innenraum. Außerdem vermute ich, rein subjektiv, dass die aktuellen Opel-Modelle nach wenigen Jahren bereits angegraut aussehen.
na toll.
OHNE HENKEL oder wie man das immer nennen möchte. Das haben andere Hersteller seit Jahren im Programm. Wenn's aber VW macht, ist das DIE Innovation - oder was.
Langweilig wie alles von VW.