VW Golf GTI Cabriolet: Sitzprobe

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VW Golf GTI Cabriolet: Sitzprobe

— 03.06.2011

Sportlicher Aufriss

Das VW Golf Cabrio als GTI: Diese luftige Kombination feiert am Wörthersee Weltpremiere. autobild.de-Volontär Dennis Voth durfte schon mal Platz nehmen!

Ja, ich bin ein echter GTI-Fan. Mein erstes Auto war ein Golf II GTI – und bis heute hat mich das Virus mit den drei Buchstaben fest im Griff. Ich bin aber auch ein großer Freund des Cabrios, und damit war das Dilemma perfekt: Ein Golf GTI Cabriolet gab es bislang nur nach einem Angriff mit der Rettungsschere oder als abenteuerlichen Tuning-Umbau. Bislang, wohlgemerkt, denn das Warten hat ein Ende: Auf dem GTI-Treffen am Wörthersee hat Volkswagen das erste offizielle Golf GTI-Cabrio enthüllt. Es trägt zwar noch den Zusatz "Concept", fühlt sich aber schon äußerst seriennah an. Für autobild.de habe ich mir den Frischluftspender in "Firespark Metallic" mal genauer angesehen. Noch besser: Als erster Journalist durfte ich bereits probesitzen!

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Dennis Voth guckt nach: Ist auch wirklich drin, was draufsteht? Jawoll, 210 PS!

Schon von außen ist das Concept Car eine Wucht. Ringsum hat VW dem Cabrio eine Spoiler- und Schwellerkante gezeichnet, die bis über die Kotflügel verläuft und am Heck in einen Diffusor mündet. Dazu gibt's martialische Lufteinlässe in der Front (sogar die Nebelscheinwerfer mussten dafür weichen) und eine Auspuffanlage, die jedes GTI-Herz höher schlagen lässt. Gewaltige 19-Zöller mit 235er Schlappen und schwarze Spiegel tun ihr Übriges. Aber Vorsicht, bei Studien weiß man ja nie: Bevor ich also weiter schwärme, muss ich erst mal prüfen, ob unter der Haube wirklich der 210 PS starke Zweiliter-Turbo aus dem aktuellen Golf GTI schlummert. Gott sei Dank, er ist da – ein todsicheres Indiz für eine künftige Serienproduktion. Hätte VW der Studie die aufgepumpte Maschine aus der 235 PS starken Edition 35 verpasst, wäre ich skeptisch geworden.

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Sollten die Verantwortlichen auf dem VW-Stand auch nur eine Sekunde unaufmerksam sein, bin ich weg. Mit Frau und Auto.

©Andreas Rogotzki

Ab ins Cockpit: Die Cabrio-Version des Golf VI gefällt mir schon im Serientrimm. Nichts erinnert mehr an Sascha Hehn – das liegt nicht zuletzt am ausgemerzten Erdbeerkörbchen-Image. Auch die hohe Schulterline ist sportlich gelungen. Der Innenraum des GTI Cabriolet ist ebenso sportlich, wie es der äußere Anschein vermuten lässt. Komplett mit schwarzem Leder und roten Kontrastnähten ausgeschlagen, fühlt sich die GTI-Gemeinde sofort wie zu Hause. Das Sportgestühl zwängt mich ein, wie sich das für ein Sportcabrio gehört. Das Lenkrad liegt ebenso gut in der Hand wie im geschlossenen Golf GTI. Jetzt will ich ihn aber endlich offen haben! Betätige die Zündung, drücke aufs Knöpfchen in der Mittelkonsole – fast lautlos öffnet das Dach. Und das GTI-Gefühl ist immer noch da! VW hat Glück, dass es gerade regnet, sonst würde ich mit der Schönheit auf dem Beifahrersitz sofort eine Tour um den Wörthersee machen.

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Autoren: ,

Fotos: Andreas Rogotzki

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