VW Golf II Fire&Ice

VW Golf II Fire&Ice VW Golf II Fire&Ice

VW Golf II Fire&Ice

— 15.02.2005

Hallo Taxi!

Dank Szene-Brusher Tommy Scrawls avanciert der Fire&Ice-Golf seines Schwagers Stefan zum Wolfsburger im Taxi-Style.

Mega-Lackierung von Schwager Scrawls

Wenn man ein Taxi braucht, findet sich keins. Wenn man keines braucht, dann stehen sie reihenweise da. Madlene hat es da viel einfacher. Wenn sie ein Taxi benötigt, dann muß sie nur ihren Schatz Stefan fragen. Denn der besitzt so ein Gefährt. Oder zumindest so was Ähnliches. Die Rede ist vom Golf II Fire&Ice, der seit letztem Jahr teilweise in Taxi-Beige erstrahlt. Doch bevor jetzt Fragen aufkommen wie "Was hat der Golf mit einem Taxi zu tun?" oder "Was ist denn noch so besonders an dem Golf?", wollen wir mal ganz von vorne mit dem IIer Golf anfangen.

Eigentlich ist der Schwager von Steffen an allem "schuld". Denn dabei handelt es sich um keinen anderen als den legendären Tommy Scrawls. Seines Zeichens verantwortlich für die Mega-Lackierungen des Sallus-BMW und des Klingonen-Astra. Auch Scrawls’ eigenes Gefährt, das heftig mit Chrom, Gold und Leder bestückte BMW E36 Coupé, konnte sich in der Szene und in der AUTOTUNING (Heft 8/03) bereits sehen lassen.

Das passende Auto für den Tuning-Traum

Steffen war von den Kunstwerken der Sprühpistole begeistert. Es war nur eine Frage der Zeit, bis er das passende Auto für seinen Tuning-Traum finden würde. Und natürlich sollte auch dieser Wagen die Handschrift von Schwager Tommy tragen.

Doch dazu später mehr. Nach langem Suchen, fand Stefan endlich ein Objekt in Form eines 90er II Fire&Ice. Der Wolfsburger hatte eine sehr gute Substanz, so daß man sich voll auf das Tuning konzentrieren konnte.

Zunächst wurden alle Plastik-Verbreiterungen und die großen Stoßstangen (Fire&Ice gab es damals mit GT-Optik) entfernt. Deren Löcher verschweißte Stefan und verzinnte diese anschließend. Vom Autoschrott holte man sich gut erhaltene Stoßstangen vom Golf II CL. Die Scheibenwischer fielen dem Umbau ebenfalls zum Opfer. Statt dessen sorgt nun ein "Einarmer" für freie Sicht. Am Heck wurden die Dehnungsfugen unter den Rückleuchten geglättet, das Emblem und der Abschlepphaken entfernt. Auch Heckwischer samt Spritzdüse sowie das Schloß in der Griffleiste verschwanden auf Nimmerwiedersehen.

3500 Karos, von Hand ausgestochen

In Sachen Räder und Fahrwerk hat sich Stefan schnell entschlossen. Klassische Porsche-C2-Räder, natürlich vollverchromt, sollten die Radhäuser schmücken. Vorn in 6x16 und hinten sogar in 8x16 Zoll. Um noch einen breiteren Auftritt zu erreichen, montierte man Distanzscheiben rundum. Dafür mußten die hinteren Radläufe um 20 Millimeter geweitet werden. Die Originalkante trennte er vorher ab und zinnte diese nach erfolgreicher Weitung wieder auf. Extrem tief liegt der IIer dank eines KW-Gewindefahrwerks.

Bei der Lackierung überließ er seinem Schwager die Entscheidungen. Tommy Scrawls entschied sich für den trendigen Taxi-Stil. Also die untere Wagenhälfte in Taxi-Beige von VW und die obere in Nimbusgrau von Audi. Getrennt werden die Farben von einem Karo-Tribal mit zwei Eight-Balls samt oranger Outline made by Tommy Scrawls. Die 3500 Karos wurden von Tommy einzeln ausgestochen und lackiert! Ein echtes Meisterwerk!

Das perfekte Finish schaffen Klarglasleuchten rundum, eine Sportauspuffanlage im Gruppe-A-Style, lackierter Mattig-Grill und jede Menge Chrom-Schrauben und -Scharniere in Türen, Motorhaube und Schiebedach.

Facts zum Taxi-Golf

Innen geht’s noch relativ dezent her. Ein VR6-Motor ist genauso in Planung wie ein attraktiverer Innenraum. Bisher sorgen hier 28er-Momo und etwas HiFi für Wohlbefinden. Freundin Madlene findet das Projekt einfach "geil"! Und schon ruft sie wieder: "Hallo Taxi!"

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