VW Golf Sportsvan Facelift (2017): Vorstellung

VW Golf Sportsvan Facelift (2017): Vorstellung

VW Golf Sportsvan Facelift (2017): Test, Preis, Motoren

— 20.10.2017

Alle Infos zum gelifteten Golf Sportsvan

Volkswagen überarbeitet den Sportsvan. Nach dem normalen Golf bekommt nun auch die geräumigere Version ein Update. AUTO BILD hat alle Infos und den Einstiegspreis!

Vorstellung: Optische Details und mehr Connectivity
Interieur: Neue Materialien und neues Infotainment
Ausstattung: Neue Assistenten und Vernetzung wie im Golf 7
Motoren und Preise: Ab sofort zum gleichen Einstiegspreis bestellbar (UPDATE!)

Vorstellung: Optische Details und mehr Connectivity

Nach dem Golf 7 frischt VW nun auch den Sportsvan auf.

Nach dem Facelift des Golf 7 legt nun auch der Sportsvan nach. Die geräumige Version des Kompakt-Großvaters zeichnet sich vor allem durch einen erweiterten Laderaum und die höhere Sitzposition aus. Ähnlich wie beim normalen Golf ziehen im Zuge des Facelifts neue Connectivity-Optionen in das Cockpit ein. Optisch verändert sich der Sportsvan nur im Detail. An der Front finden sich ein überarbeiteter Stoßfänger sowie neue Halogen-Frontleuchten. Optional ersetzten Voll-LED-Scheinwerfer die bisherigen Xenon-Leuchten. Auch das Heck wird mit neuen LED-Leuchteinheiten versehen, wie vorne wurde auch hier die Stoßstange optisch neu aufgelegt. Fünf neue Leichtmetall-Felgen und die Farbe "Cranberry Red" zieren den Sportsvan optional ab dem Facelift.

Interieur: Neue Materialien und neues Infotainment

Trotz 1,95 Metern Größe, hätte auch noch ein Hut auf dem Kopf Platz.

Auch beim Innenraum zieht der Sportsvan nach. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass sich nicht besonders viel tut. Gut, denn die große Stärke des Golf-Vans bleibt unangetastet: Das Platzangebot ist vorne wie hinten gediegen. Bei der Kopffreiheit haben auch Sitzriesen nichts zu beanstanden. Die einzige Neuerung im Fahrgastraum bezieht sich auf das Infotainmentangebot, das sich am Golf 7 Facelift orientiert. So hat das AUTO BILD-Fotofahrzeug den 9,2 Zoll großen Touchscreen verbaut. Gesten kann der Sportsvan jetzt auch. Und ein kleines Manko übernimmt er auch vom Golf Facelift: Die klassischen Drehregler sind verschwunden, stattdessen gibt es Touchflächen neben dem Bildschirm. Nicht ganz so intuitiv – vor allem beim Einstellen der Lautstärke herrscht Rätselraten, ob der Finger richtig liegt. Bei den Instrumenten geht der modernisierte Sportsvan übrigens den klassischen Weg: Digitale Instrumente gibt es für den Sportsvan nicht.

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Ausstattung: Neue Assistenten und Vernetzung wie im Golf 7

Im Cockpit haben sich nur kleine Details geändert. Neu ist das 9,2-Zoll große Display des Navigationssystems "Discover Pro".

Volkswagen bietet im überarbeiteten Golf Sportsvan seine neuesten Assistenz-Systeme an. Dazu gehören die City-Notbremsfunktion inklusive Fußgängererkennung, der Stauassistent, der Park-Assistent und das Dienst-Paket "Security & Service". Es ermöglicht dem Nutzer, in verschiedenen Situationen Unterstützung anzufordern. Das kann eine automatische Unfallmeldung sein, aber auch eine Terminvereinbarung für den nächsten Service. Neben den Assistenten hat VW den großen Golf auch um einige Connectivity-Features erweitert. Zum Verbinden des Smartphones mit dem Fahrzeug bietet VW alle gängigen Schnittstellen an. Über den Infotainment-Reiter "App-Connect" stehen MirrorLink, Apple CarPlay und AndroidAuto zur Verfügung. Insassen dürfen sich über das optional erhältliche Navigationssystem "Discover Pro" freuen. Es lässt sich nun auch im geräumigen Golf neben der Sprache auch über Gesten steuern. Per Wisch lassen sich Musik-Titel skippen, Radiosender wechseln oder Anrufe annehmen. Ansonsten kommt die Bedienung ohne gewöhnliche Knöpfe aus. Touch ist hier das Stichwort. Die Kacheln des Infotainments lassen sich frei konfigurieren, so kann die Oberfläche an die Wünsche des Fahrers angepasst werden.

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Motoren und Preise: Ab sofort zum gleichen Einstiegspreis bestellbar

LED-Rückleuchten sind im Sportsvan Serie. Die Heckschürze wurde im Zuge des Facelifts neu aufgelegt.

Im gelifteten Sportsvan lassen sich ab sofort zwei verschiedene TSI-Benziner in jeweils zwei Leistungsstufen bestellen. In der Einliter-Version leisten die Benziner 85 PS und 110 PS. Der seit dem Golf Facelift verbaute 1.5 TSI mit Zylinderabschaltung kommt ebenfalls in zwei Varianten mit 130 PS und 150 PS. Außerdem kündigt VW zwei Dieselmotoren an, verrät aber noch nicht, um welche Aggregate es sich genau handelt. Beim Preis gibt es eine positive Nachricht: Mit 20.475 Euro bleibt der überarbeitete Sportsvan preislich exakt auf dem Niveau des Vor-Facelifts. Der Marktstart soll laut VW noch 2017 stattfinden.

Autoren: Andreas Huber, Peter R. Fischer

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