Sitzprobe VW Golf Sportsvan

VW Golf Sportsvan: Sitzprobe

— 10.09.2013

So sitzt es sich im Golf Sportsvan

Erhöhte Sitzposition, rückenschonender Einstieg und hohe Variabilität waren die Vorzüge des Golf Plus. Was macht der Golf Sportsvan anders? Wir haben auf der IAA schon mal Platz genommen.

Um das Image eines hochgebockten Fußbads auf Rädern abzuschütteln, nennt VW den neuen Golf Plus nun Golf Sportsvan. Ob die Namensänderung auch Folgen für die bewährten Golf-Plus-Tugenden hat, klärt die erste Sitzprobe.

Vorstellung: So kommt der neue Golf Sportsvan

Sportlich nur im Namen: Bei einer Höhe von 1,58 Metern bleibt der neue VW in erster Linie ein Van.

Sportlich sieht der Golf Sportsvan nicht gerade aus. Name hin oder her. Daran ändern auch die zwei kleinen zusätzlichen Seitenfenster nichts. Sie strecken zwar die Linie des 4,34 Meter langen Golf, bei einer Höhe von 1,58 Meter ist und bleibt das Auto aber ein Van. Zum Glück. So bleibt die Sitzhöhe praktisch auf dem Niveau des Vorgängers (Minus sieben Millimeter) und vereinfacht das Einsteigen enorm: Einfach mit aufrechtem Rücken Platz nehmen (ohne sich dabei den Kopf zu stoßen) und die Beine elegant nachziehen. Eine Art und Weise einzusteigen, die besonders die Generation Ü-50 zu schätzen weiß.

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Neue Position: Touchscreen und Klimaregler liegen höher und besser im Blickfeld als im normalen Golf.

Touchscreen und Klimaregler liegen höher als im Golf, sind aus den Augenwinkeln wahrnehmbar. Das lenkt weniger vom Straßenverkehr ab und würde auch den Golf-Brüdern gut stehen. Die Rundumsicht ist dank großer Fensterscheiben ringsum ordentlich, die Kopffreiheit auf allen Plätzen ausgezeichnet. Im Fond macht sich der um zehn Zentimeter gewachsene Radstand von 2,69 Metern bemerkbar, die auch bei großen Menschen genügend Kniefreiheit gewährt. Ein richtiger Fünfsitzer ist der Sportsvan allerdings nicht. In der Mitte auf der Rücksitzbank haben bei einem vollbesetzen Auto höchsten Kinder Platz. Der Kindersitz wäre dann leider über den Sicherheitsgurt zu fixieren, da praktische Isofix-Vorrichtungen nur auf den Plätzen links und rechts im Fond vorhanden sind. Schade.
Robin Hornig

Fazit

Hoch wie der Golf Plus, aber deutlich länger – so gesehen hätte der Sportsvan eigentlich Golf Plus Plus heißen müssen. VW hat sich dagegen entschieden, zum Glück aber nur den Namen geändert und optisch etwas nachgewürzt. Innen bleiben Komfort und  Variabilität erhalten, wurden sogar noch verbessert.

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