VW Golf VII (2012): Erlkönig — 21.02.2012

Neue Bilder vom nächsten Golf

Bevor Volkswagen auf dem Pariser Autosalon 2012 die siebte Auflage des VW Golf auf die Reise schickt, verpassen ihm die Ingenieure im verschneiten Nordeuropa den letzten Schliff. Neue Erlkönig-Fotos des Kompakt-Klassikers.

Der größte Autobauer der Welt will Volkswagen werden. Das kann klappen. Aber nur, wenn die siebte Generation des VW Golf bei den Kunden richtig gut ankommt. Der Startschuss fällt auf dem Pariser Autosalon im Oktober 2012. Heißt für Entwickler und Ingenieure: Endspurt in Sachen Markteinführung. Es wird auch Zeit, denn seit 2007 tüfteln sie in Wolfsburg an der nächsten Generation des Bestsellers, der seit 38 Jahren den profitablen Kern des VW-Konzerns bildet. Ende 2012 ist es soweit, der siebte Golf rollt zu den Händlern. Optisch lässt sich trotz Front- und Hecktarnung bereits erahnen, dass auch der Modellwechsel vom Golf VI zum Golf VII keine bahnbrechenden Design-Veränderungen bringen wird. Kontinuität heißt das Zauberwort der Golf-Formgestalter. Experimente sollen die Konkurrenz machen

Überblick: Alle News und Tests zum VW Golf VII

Video: VW Golf VII Erlkönig

Erstes Video vom neuen Golf VII

Technisch, und das ist die gute Nachricht, gehen es die Wolfsburger dieses Mal nicht ganz so zurückhaltend an. Unterm frisch in Form gezogenen Blech steckt eine komplett neu entwicklete Plattform. Das war beim Start des Golf VI noch ganz anders, der unterm neuen Look die Technik des Golf V auftragen musste. Der Golf VII rollt auf der Plattform, bei Volkswagen schlicht "MQB" heißt. Dahinter steckt der "Modulare Querbaukasten", der Volkswagen auf dem Weg zur weltweiten Nummer eins einen entscheidenden Kick geben soll. Flexibilität ist die große Stärke des MQB: Die Motoren – egal ob Otto-Aggregate oder Selbstzünder – werden quer eingebaut. Das schafft Platz.

Vergleich: So schlägt der Golf, 1er, Astra, Focus und Mégane

Bildergalerie

Audi A3: Autosalon Genf 2012
Allein bei VW rollen künftig die Modelle Polo, Beetle, Golf, Scirocco, Jetta, Tiguan, Touran, Sharan, Passat und CC auf dieser einen Plattform. Passend zum Baukasten werden neue Motoren entwickelt. Die kleinen Motoren der Reihe EA211 reichen von 60 bis 150 PS, darüber rangiert die Baureihe EA288 von 90 bis 190 PS. Unterm Strich will der Konzern die Motor- und Getriebe-Varianten im MQB-System durch die neuen Motoren um 90 Prozent reduzieren. Zusätzlich soll der MQB es möglich machen, neben den konventionellen Verbrennungsmotoren auch alle gängigen alternativen Antriebe zu verbauen. Seine Premiere feiert der MQB übrigens nicht im Golf, sondern im Premium-Ableger Audi A3. Der feiert bereits im März 2012 auf dem Genfer Autosalon Premiere.

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Kommentare zum Artikel (211)

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priusfahrer
09.03.2012, 00:17Uhr

Danke Bernhard ! Endlich mal ein paar wahre Worte :-) Aber zumindest schöne Abdeckfolie find ich :-)

Bernhard
08.03.2012, 20:40Uhr

Mein Vorschlag: Toyota, unbestritten Hersteller der weltbesten und am klügsten konstruierten PKW, sollte den VW-Konzern aufkaufen, diese unsäglichen SCHROTTKISTEN in den Boden stampfen, den Kollegen japanische Qualitätsstandards beibringen und endlich begehrenswerte Autos in Deutschland bauen. Hierbei könnte sogar japanisches Lohnniveau erreicht werden, womit unserem Volk in mehrfacher Hinsicht geholfen wäre. Wir könnten viel von den Japanern lernen...

@Dr. House
03.03.2012, 18:55Uhr

Nein, Entsetzen ist verfehlt.
Vielleicht noch Mitleid.
Aber auch nicht.
Solle Irren einfach mit Verachtung strafen.
Die toben sich halt hier aus und richten so keinen Schaden außerhalb ihrer Anstalt an.
Abschaum und unterster Bodensatz gibt es halt immer.

DR. House
01.03.2012, 22:31Uhr

Ich bin entsetzt, wie viele kranke Menschen in Deutschland leben. Wenn man sich hier mal die ganze Scheisse durchliest, die hier abgelassen wird. Armes Deutschland. DU bist Deutschland. Unfassbar.

MD68
01.03.2012, 15:31Uhr

Was wird es werden? Überraschung! Es wird ein Golf! Und die techn. Qualität bzgl. Langlebigkeit wird sicher noch lausiger!

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