VW Golf VII Edition: Sitzprobe

VW Golf Edition VW Golf Edition VW Golf Edition

VW Golf VII Edition: Sitzprobe/AMI Leipzig 2014

— 04.06.2014

So sitzt es sich im Jubi-Golf

Der VW Golf ist 40. Zum runden Geburtstag zeigt VW in Leipzig die Sonderserie Edition. Ob der Innenraum des Golf Edition dem Jubiläum angemessen ist, klären wir in der Sitzprobe!

Kleine Edition-Logos weisen aufs Sondermodell hin.

40 Jahre VW Golf! Grund genug für VW, auf der AMI Leipzig eine Jubiläums-Sonderserie des Golf zu zeigen: den Golf Edition. Außen ist der platinfarbene Jubi-Golf zurückhaltend. Nur an Details ist die Sonderedition zu erkennen: glanzgedrehte 17-Zoll-Alus im Singapore-Felgen-Design (im regulären Zubehörprogramm für 725 Euro) und Ventilkappen, die mit kleinen VW-Symbolen versehen sind (als Extra für knapp 18 Euro erhältlich). Kleine Edition-Logos an den Kotflügeln weisen auf das Sondermodell hin. Extras wie die Xenon-Scheinwerfer und der Abstandsassistent sind standardmäßig verbaut, wirklich exklusiv sind auch sie nicht. Im Fahrerassístenz-Paket (2380 Euro) sind sie für jeden Golf bestellbar. Doch was hat sich im Innenraum getan?

Die Geburt des VW Golf

Golf-Designer Giorgetto Giugiaro Designentwurf VW Golf I Designentwurf VW Golf I

Die beigen Ledersitze mit Alcantara-Sitzflächen sind Hingucker im ansonsten dezenten Edition-Golf.

Die beigefarbenen Nappaledersitze mit ihren Alcantara-Sitzflächen stehen farblich im Kontrast zum ansonsten nüchternen Golf-Inneren. Gerade dieser Gegensatz ist es, der optisch viel hermacht. Zudem sind die edlen Sitze wahre Schmeichler. Einmal Platz genommen, sitzt es sich erwartungsgemäß tadellos, der Seitenhalt ist gut und das Gestühl lässt ergonomisch nichts zu wünschen übrig. Wie die Sitze ist die Mittelarmlehne in das gleiche feine Leder geschlagen. Das dunkelgraue Lederlenkrad erfährt durch zweifarbige Ziernähte eine Aufwertung. Auch das Leder des Schaltsacks ist mit beigem und weißen Zwirn vernäht und wirkt vornehm. Es stellt sich jedoch die Frage, warum Lenkrad und Schalthebel nicht auch mit dem exklusiven beigen Leder der Sitze bezogen sind – schicker wäre es allemal. Schwarz glänzendes Klavierlack-Dekor rahmt den Instrumententräger und die Knöpfe der Mittelkonsole ein. Auf den Türinnenseiten und dem Armaturenträger vor dem Beifahrersitz gibt es Zierleisten aus dunklem Holz samt Alu-Streben. Diese passen farblich nicht ganz in den Innenraum des Edition-Golfs. Zudem kann man in einem Sondermodell an exponierter Stelle eine Plakette erwarten, die die Exklusivität des Fahrzeugs hervorhebt – im Golf Edition fehlt sie.

VW Golf R 400 Studie: Peking 2014

VW Golf R 400 Studie: Peking 2014 VW Golf R 400 Studie: Peking 2014 VW Golf R 400 Studie: Peking 2014

Die Platzverhältnisse auf der Rückbank gehen auch für große Personen vollkommen in Ordnung.

Wie die vorderen Sitze ist auch die Rücksitzbank mit einem edel anmutenden Materialmix aus Leder und Alcantara bespannt. Wo der Golf Edition preislich liegen wird, hat VW noch nicht verraten. Ab Sommer 2014 ist er für alle Motorisierungen der Austattungsvariante Highline, ausgenommen BlueMotion-Modelle, bestellbar.
Peter R. Fischer

Peter R. Fischer

Fazit

Für ein Sondermodell zum 40. ist der Golf Edition zu nüchtern. Die Ledersitze sind ein Highlight, das es so nicht im Zubehörprogramm gibt. Ansonsten lässt sich jeder Golf mit den bekannten Extras auf Edition-Standard bringen – da hätte ich beim Jubiläums-Golf etwas mehr Exklusivität erwartet!

Stichworte:

Kompaktklasse

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