Golf VIII (2019): Vorschau

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VW Golf VIII (2019): Vorschau

— 17.07.2016

So kommt der neue Golf

Volkswagen arbeitet mit Hochdruck am VW Golf VIII. Der neue Golf kommt 2019 mit neuem Design und neuer Technik. AUTO BILD hat alle Infos!

Video: VW Golf VIII (2019)

Der neue Golf

Er ist für Volkswagen so wichtig wie die Luft zum Atmen, erst recht nach dem Dieselskandal: der VW Golf! 2019 kommt Deutschlands beliebtestes Auto in achter Generation. Mit dem Kompakten steht und fällt die Marke VW, trotz aller strategischer Neuausrichtung des Konzerns. Und so arbeiten die Designstrategen mit Hochdruck daran, die Formensprache neu zu interpretieren. Dabei geht es neben den Proportionen um markante Details wie die Breite und Pfeilung der C-Säulen, um den seitlichen Fugenverlauf, die 3D-Lichtkante auf Höhe der Türgriffe sowie den maximal möglichen Raddurchmesser und den Kühlergrill.

Das Design: zwei Drittel modern, ein Drittel klassisch

Optisch darf sich der Golf nur behutsam weiterentwickeln, er wird etwas flacher und breiter.

Zwei Entwürfe sind derzeit noch im Rennen. Sie unterscheiden sich zwar deutlich voneinander, doch die Experimentierphase ist für die Stilisten längst vorbei. "Qualität sichtbar machen" lautet die Devise, deren Umsetzung freilich kaum Geld kosten darf. Der progressivere Entwurf Nummer eins ist flacher als der Golf VII, hat dafür einen etwas längeren Hinterwagen und eine gestrecktere Silhouette. Der bodenständigere Vorschlag Nummer zwei gibt sich dem Vernehmen nach betont solide und zeitlos. Die Heckklappe steht etwas steiler, Sicken und Falze sind zu gleichen Teilen Stilelemente und schmückendes Beiwerk. Welche Nummer das Rennen macht? Wie bei VW üblich, wird man sich vermutlich auf einen Kompromiss einigen, der beide Entwürfe auf einen gemeinsamen Nenner bringt – im Verhältnis zwei Drittel modern, ein Drittel klassisch.

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Digitales Cockpit und autonomes Fahren

Sicher ist, dass der VW Golf VIII leichter wird, zwischen 35 und 70 Kilogramm soll er abspecken. Neu entwickelte Sitze, ein längerer Radstand und ein kompakterer Vorderwagen sollen zudem innen mehr Platz schaffen. Die Technik des neuen Golf übertrifft sogar die des aktuellen Passat: Die lange Liste der Verführungen reicht von digitalen Instrumenten über LED-Licht und noch mehr Fahrprogramme bis zu zum Head-up-Display, einem großem Touchscreen und einer Einparkautomatik. Sogar komplett selbstständig dürfte der nächste Golf fahren können, die Technik zum autonomen Fahren soll laut VW pünktlich zum Marktstart 2019 fertig sein.

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Spritsparen hat Priorität

Seit 2012 ist der Golf VII bei uns auf dem Markt – er ist einer der beliebstesten Gebrauchten.

Die Motorenpalette wird nach der Maxime "Weniger ist mehr" neu strukturiert. Die 1,4-Liter-TSI-Aggregate fliegen zugunsten des 1,5-Liter-Vierzylinders (110 bis 160 PS) raus, die kleinen 1,2-Liter-Vierzylinder sollen durch 1,0-Liter-Dreizylinder ersetzt werden. Golf GTI und Golf R bleiben der Zweiliter-Maschine treu, die künftig maximal 420 PS leistet. Beim Hybrid-Golf setzt VW zum Teil auf kostengünstige Lowtech-Sauger. Zusätzlich zu GTE und e-Golf planen die Wolfsburger mit dem NUVe ein neu konzipiertes Elektrofahrzeug im Golf-Format. 

Variant kommt ebenfalls 2019

Ebenfalls für 2019 vorgesehen ist der nächste Golf Variant, der kantiger und dynamischer vorfährt als die aktuelle Version. Auf der Kippe steht dagegen das Golf VIII Cabrio, das sich die Verdecktechnik mit dem nächsten offenen Audi A3 teilen könnte – doch dieses Modell gilt aufgrund der Sparpläne nach dem Dieselskandal auch als Anwärter für die Streichliste.

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Der Golf als Gebrauchtwagen ab 8000 Euro

Seit 2012 ist der Golf VII bei uns auf dem Markt – er ist einer der beliebstesten Gebrauchten.

Der Golf gehört unumstritten zu den beliebtesten Gebrauchtwagen – und das nicht nur in Deutschland. Das Facelift der aktuellen Generation wird sich insbesondere auch auf die Preise für gebrauchte Golf VII auswirken. Seit Herbst 2012 ist er auf dem Markt (86 bis 300 PS). Technisch basiert der kompakte Wolfsburger auf dem neuen modularen Querbaukasten (MQB). Schummelsoftware und reißende Steuerketten beim TSI sind somit kein Thema. Bei aller Euphorie heißt es trotzdem Augen auf beim Golf-Gebrauchtwagenkauf. So macht das Siebengang-DSG unabhängig von der Motorenwahl hin und wieder Probleme. Gebrauchte Golf VII starten bei rund 8000 Euro – dafür gibt es den Einstiegsbenziner mit 86 PS. Sparer und Vielfahrer können getrost zum Basisdiesel 1.6 TDI (90/105/110 PS) greifen, der ausreichend kräftig und sehr sparsam ist. Wer wenig, aber gern flotter fährt, ist mit dem 140 beziehungsweise 150 PS starken 1.4 TSI gut bedient (ab 9000 Euro). Darüber rangieren auf Benzinerseite nur GTI- und R-Modelle mit bis zu 300 PS (ab 25.000 Euro). Die Elektro- und Plug-in-Hybrid-Modelle sind bis dato nur äußerst selten auf dem Gebrauchtwagenmarkt anzutreffen.
Alles auf einen Blick: Gebrauchte VW Golf

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Autoren: Stefan Voswinkel, Georg Kacher, Michael Gebhardt,

Stichworte:

Kompaktklasse

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