VW I.D. Crozz II (2017): Vorstellung

VW I.D. Crozz II (2017): Vorstellung

VW I.D. Crozz II (2017): Test, Reichweite, Innenraum

— 11.09.2017

Zweite Version des VW Elektro-SUV-Coupés

Auf der IAA in Frankfurt zeigt VW die weiterentwickelte Elektro-Studie I.D. Crozz II. AUTO BILD verrät, was sich am E-SUV-Coupé geändert hat.

Die Felgen hat VW im Vergleich zum Vorgänger noch einmal überarbeitet.

Volkswagen überarbeitet seine I.D.-Familie: Auf der IAA in Frankfurt (14. bis 24. September 2017 zeigt VW den vollelektrischen I.D. Crozz II. Das SUV-Coupé soll in ähnlicher Form 2020 auf den Markt kommen, verspricht VW. Im Vergleich zur ersten Version hat sich Volkswagen noch einmal der Optik des Konzepts angenommen. Die Lackfarbe wechselt von Grau zu Rot, an der Frontschürze bekommt das SUV eine neue Kante verpasst, die unteren Lufteinlässe erhalten eine Akzentleiste in Wagenfarbe. Auch beim angedeuteten Kühlergrill findet sich jetzt eine Lichtleiste, die die Scheinwerfer optisch miteinander verbindet. Die Scheinwerfer selbst leuchten nun in neuer Grafik. Damit orientiert sich der I.D. Crozz II nun näher am aktuellen Markengesicht von Volkswagen. An der Seite des Fahrzeugs fallen die neuen Felgen auf. Ansonsten bleibt die Studie mit der zuletzt in Shanghai gezeigten ersten Version zumindest optisch nahezu identisch. Die technischen Daten haben sich nicht verändert: zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von 225 kW (306 PS), 500 Kilometer Reichweite, Allradantrieb und vollautonome Funktionen, die sich jetzt per Sprachsteuerung aktivieren lassen. Ein einfaches "Hallo I.D., fahre bitte autonom!" genügt, und das Lenkrad zieht sich zurück.

IAA Frankfurt 2017: Highlights

500 Kilometer Reichweite sind angepeilt

Die Studie besitzt zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von 225 kW, das sind umgerechnet 306 PS. Damit soll der I.D. Crozz in unter sechs Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Gleichzeitig verspricht VW eine Reichweite von reisetauglichen 500 Kilometern. Die Batterien sollen innerhalb von 30 Minuten zu 80 Prozent wieder aufgeladen sein, entsprechende Ladestationen vorausgesetzt.

Keine Veränderung im Innenraum

Der I.D. Crozz II soll auf vier Einzelsitzen üppige Platzverhältnisse bieten.

Durch die per Touchimpuls oder Sprachbefehl weit aufschwenkende Vordertür gleitet man entspannt in die fluffigen Sitze mit Steppbezug aus Stoff. Das Platzangebot des 4,63 Meter langen SUV-Coupés vergleichen die Wolfsburger mit dem des neuen VW Tiguan Allspace. Dank Panorama-Dach mit integrierter Lichtjalousie und fehlendem Mitteltunnel ist der Innenraum besonders luftig gestaltet. Im Cockpit angekommen, merkt man schnell: Viel hat sich im Vergleich zur ersten Elektrostudie auf MEB-Basis nicht getan. Immerhin: Ab der IAA-Ausbaustufe genügt im I.D. ein simpler Sprachbefehl, um das Volant zurückweichen zu lassen – bislang war dafür ein Druck aufs Markenlogo notwendig. Wer selber fährt, der bekommt Augmented-Reality-Inhalte ins Head-up-Display eingeblendet und bedient das Infotainment über einen freistehenden Touchscreen.

Design erinnert an den Tesla Model X

Die vorderen Türen öffnen im 90-Grad-Winkel, hinten kommen Schiebetüren zum Einsatz.

Seine Umwelt erkennt das SUV-Coupé wie alle autonom oder teilautonom fahrenden Autos per Laserscanner, Ultraschall, Radar und Kameras. Auf den Fotos scheint es, als hätte die Linienführung des VW Arteon das Design inspiriert. VW beschreibt die Optik als avantgardistisch, für uns sieht der I.D. Crozz aus wie eine Mischung aus Tesla Model X und Faraday Future FF 91. Typisch Studie sind die gigantischen 21-Zoll-Felgen, die es so nicht in die Serie schaffen werden.

VW I.D. Crozz II (2017): Vorstellung

Autoren: Katharina Berndt, Jan Götze, Peter R. Fischer

Stichworte:

Studie

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