VW Lupo und Seat Arosa im Gebrauchtwagentest — 28.12.2011
Was taugen die Ahnen von Up und Mii?
Sie sind die Vorfahren von VW Up und Seat Mii – und mindestens sechs Jahre alt: VW Lupo und Seat Arosa. Sind die beiden als Gebrauchtwagen eine gute Wahl? Wir zeigen, auf welche Dinge Käufer achten sollten.
Das macht beim Lupo und Arosa Ärger
Die einfrierenden 1,0- und 1,4-Liter-Alumotoren – es ist ein unvergessenes Desaster. Bei häufigem Kurzstreckenbetrieb entsteht Kondenswasser im Ölkreislauf. Bei Temperaturen unterhalb von acht Grad minus gefriert das Wasser und verstopft die Ansaugöffnung des Ölkreislaufs. Die Folge: Schmierstellen werden nicht ausreichend versorgt – Lagerschaden. Ab Modelljahr 2000 baute VW eine Zusatzheizung ein, die ein Einfrieren verhindert. Ein Problemfall ist auch das Spritspar-Modell Lupo 1.2 TDI 3L: Das automatisierte Schaltgetriebe ruckelt häufig. Meist ist der Gangsteller defekt, die Reparatur kostet 800 Euro. Auch Elektronik und Turbolader des Lupo 3L machen oft Ärger.
Die häufigsten Schwachstellen
Problemzonen aller Arosa und Lupo: wackelnde Sitze, schwergängige Türschlösser, defekte elektrische Fensterheber, ausgehakte Wischergestänge vorn und hinten, klappernde Karosserie und defekte Schiebedächer. Unter den Dichtungen der Seitenfenster und an der Regenrinne auf dem Dach kann sich Rost bilden. Oben in der Bildergalerie zeigen wir weitere typische Schwächen, auf die Sie achten sollten.
VW Lupo im autobild.de-Gebrauchtwagenmarkt
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