Micro-Van-Studie space up!

Mico-Van-Studie VW space up! Mico-Van-Studie VW space up!

VW Micro-Van space up!

— 24.10.2007

Jetzt geht es voll up!

Die neue Kleinstwagenfamilie von Volkswagen geht in die zweite Runde – und wie! "space up!" nennen die Wolfsburger den Micro-Van, der in Tokio einen der Messe-Stars gibt. Und die selige Studie Microbus zwergenhafte Formen annehmen lässt.

Familien-Zuwachs bei Volkswagen: Auf die in Frankfurt gezeigte Studie up! lässt VW in Tokio den wandlungsfähigen Micro-Van space up! folgen. Im Vergleich zum geplanten Lupo-Nachfolger up!, der 2010 kommen soll, wurde die Van-Variante um 23 Zentimeter gestreckt und kommt jetzt auf 3,68 Meter Länge. Zum Vergleich: Das derzeit kleinste Familienmitglied von VW ist der Fox, der das frisch kreierte Raumwunder um satte 15 Zentimeter toppt. Trotzdem geizt der space up! nicht mit Laderaum. Zwischen 220 und 1005 Litern kann der Mini-Transporter einpacken. Die maximal vier Passagiere haben über gegenläufig angeschlagene Türen leichtes Spiel beim Einstieg. Vier Zentimeter Höhenzuwachs auf 1,54 Meter im Vergleich zum up! schaffen Kopffreiheit. Die Sitze lassen sich – bis auf den Fahrersitz – umlegen, so schluckt die Studie Gegenstände bis 2,80 Meter Länge. Die hinteren Plätze kann man dank integrierter Schalen und drehbarer Sitzflächen einfach in Kindersitze umwandeln, den Beifahrersitz um 180 Grad drehen.

Hecktüren wie bei einem Transporter

Die durchsichtige Hecktür öffnet vertikal im Verhältnis 1/3 zu 2/3. Dahinter verbirgt sich eine immerhin 1,01 Meter breite Öffnung.

Optisch hat VW kräftig beim up! abgekupfert. Die Frontpartie mit dem Grinsegesicht und nach innen gezogenen Scheinwerfern (VW-Bezeichnung "Happy Face") bleibt ebenso erhalten wie die extrem kurzen Überhänge. Die C-Säule verlierrt ihren Knick und kommt jetzt in massiver Breite daher, hinten wurde der Mini-Van gerade abgeschnitten wie eine Scheibe Brot. Die durchsichtige Hecktür öffnet vertikal im Verhältnis 1/3 zu 2/3 und gibt den Zugang zu einer immerhin ein Meter breiten Öffnung frei. Entsprechend rücken die Heckleuchten nach außen. Wohl eher ein Motor-Show-Gimmick sind die großen 18-Zoll-Räder mit Pneus der Dimension 165/60. Obwohl der space up! mit nur 1,63 Metern Breite eher als Schmalhans durchgeht, wirkt er von vorn recht bullig.

Intuitive Bedienung inklusive

Das Cockpit teilt sich der space up! mit dem zweitürigen Bruder. Zwei zentrale Displays informieren die Passagiere über die Kerndaten: Im Cockpit zeigt ein Acht-Zoll-Monitor Informationen wie die Geschwindigkeit, das Tankvolumen und die Reichweite sowie den aktuellen CO2-Ausstoß an. In der Mitte der Armaturen weist ein Sieben-Zoll-Monitor mit Touchsreen den Weg durch die Menüs, wobei die Bedienung kinderleicht – weil intuitiv – von der Hand gehen soll. Die Sitze bestehen aus einem neuartigen Airflow-Schaum, der sich individuell den Maßen der Passagiere anpassen soll. Befeuert wird der space up! zum geplanten Verkaufsstart 2010 heckseitig von einem Benziner, einem Diesel oder einem Elektromotor, die Kraft wird an die Hinterräder geleitet. Mit allen diesen Zutaten ist der kleine VW ein wirklich großer Wurf. Wenn er wirklich (so) kommen sollte, scheint der Erfolg des Retro-Zwerg-Bullis programmiert. Wie es mit dem eigentlichen Microbus weitergeht, verrät VW Mitte November 2007 auf der Automesse in Los Angeles.

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