VW mit neuer Marke in China

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VW mit neuer Marke in China

— 19.01.2011

Baut VW den neuen Volkswagen für China?

VW greift nach dem chinesischen Massenmarkt und will laut Medienberichten in China eine neue Billigmarke gründen. autobild.de zeigt, mit welchen Modellen VW antreten könnte.

(dpa/jkt) Europas größter Autobauer Volkswagen plant, den chinesischen Massenmarkt mit einer neuen Marke zu erobern, die vor allem günstige Kleinwagen verkauft. Die Rückkehr des VW Käfer? Ganz sicher nicht. Aber laut "Handelsblatt" gibt es bereits Verhandlungen mit Joint-Venture-Partnern, ohne die kein ausländischer Konzern in China Autos bauen darf. Details stehen aber noch nicht fest. Auch der Aufsichtsrat des Wolfsburger Konzerns muss den Plänen noch zustimmen. Dem Bericht zufolge soll sich die neue Marke vor allem an Chinesen richten, die außerhalb der großen Millionen-Metropolen leben. 

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Günstige Kleinwagen für den chinesischen Markt könnte sich VW auch bei Neu-Partner Suzuki besorgen.

Die Kleinwagen sollen weniger als 8000 Euro kosten. Laut VW-China-Chef Karl-Thomas Neumann fördert die chinesische Regierung seit einiger Zeit nationale Marken. "Vor diesem Hintergrund werden alle Gemeinschaftsunternehmen von ausländischen Herstellern in China – wie etwa unsere FAW Volkswagen und SAIC Volkswagen – aufgefordert, lokale Marken aufzubauen", sagte der China-Chef. "Eine lokale Automarke sehen wir grundsätzlich als eine Chance, in Marktsegmenten aufzutreten, in denen Volkswagen bislang in China nicht vertreten ist." Warum sich VW von der chinesischen Regierung derart unter Druck setzen lässt ist klar: Das Riesen-Reich ist ein absoluter Wachstumsmarkt, in dem die Wolfsburger viel Geld verdienen.

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Luxus-Modelle wie die Langversion des VW Tiguan sind für die meisten Chinesen unerschwinglich.

Das Problem: Die dazu nötigen, extrem günstig zu produzierenden Plattformen gibt es bei VW (noch) nicht. Zwar arbeiten die Wolfsburger konzernweit an einem neuen Kleinstwagen der Ende 2011 als neuer VW Lupo vorgestellt werden wird – dessen Technik taugt aber wenig als Basis für einen günstigen Volkswagen für die chinesische Landbevölkerung. Denkbar wäre ein weiterer Griff ins Südamerika-Regal, wo mit Gol, Parati und Co. solide VW-Ware vom Band rollt – die allerdings nicht mehr ganz so taufrisch ist. Effektiver wäre wahrscheinlich der Griff ins Kleinwagen-Regal von Neu-Partner Suzuki. Die Japaner bauen erfolgreich moderne Kleinwagen und entwickeln aktuell mit VW einen Kleinstwagen für den indischen Markt.

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