VW New Beetle II: Auto Shanghai 2011 — 14.04.2011
Der neue Beetle kommt
In Deutschland hat der VW Beetle wenig Fans, in Amerika dafür umso mehr. Deswegen lässt sich VW auch nicht lumpen und veranstaltet für den Neuen eine Willkommensparty von globalem Ausmaß.
Der neue
VW Beetle steht vor der Tür. Na und? Dann lassen wir ihn halt nicht rein, mag sich der eine oder andere Autofreund in Deutschland denken. Und damit wäre er nicht alleine: Im vergangenen Jahr wurden hierzulande gerade mal 2283 Exemplare des Käfer-Nachfolgers verkauft. Machte den traurigen 156. Platz in der Jahreshitliste der meistverkauften Autos. Während das für
Shanghai angekündigte Debüt im VW-Mutterland vielerorts ein gleichgültiges Schulterzucken provoziert, stehen die Amerikaner bereits Kopf. Denn in Übersee ist der Beetle nach wie vor ein großer Hit. So erklärt sich auch die gigantische Willkommensparty, die
VW am 18. April 2011 für den neuen Beetle schmeißt.
Überblick: News und Tests zu VW
Video: Beetle Premiere in Shanghai 2011
Präsentation des neuen VW Käfer 2011
Fast zeitgleich zur Weltpremiere in Shanghai, die von einem MTV Gast-VJ im Rahmen eines "exklusiven MTV Sound Systems" begleitet wird, gibt es in New York und Berlin zwei Konzerte zu Ehren des neuen VW. Beim World Stage-Konzert in New York treten The Black Eyed Peas auf. In Berlin geht im E-Werk das belgische Duo 2manydjs an den Start. Highlights beider Konzerte können auf der Webseite
www.worldstage.mtv.com abgerufen werden. Für das New Yorker Event werden Live-Streams verfügbar sein. Ganz klar, so einen Aufriss veranstaltet man nicht für ein Nischemodell. VW erwartet in den USA einiges vom neuen Beetle. Dementsprechend arbeitet die Marketing-Maschinerie schon seit Monaten unter Volllast.
Video: VW New Beetle 2011
Der neue Beetle kommt
Bereits im Dezember 2010 hatte der Beetle – versteckt hinter einer Schattenwand - einen landesweiten Auftritt in der Show von Oprah Winfrey, Amerikas Talk-Queen Nummer eins. Allen 275 Zuschauern im Studio wurde je ein schlupffrischer Beetle versprochen. Für die nahezu ekstatische Reaktion der Beschenkten durfte sich der verantwortliche VW-Werber ein Fleißbienchen ins Heft kleben. Doch VW haute noch weiter auf die Pauke und nutze eine zweite amerikanische Institution für den groß angelegten Werbefeldzug: Beim Super Bowl sahen weltweit 100 Millionen Zuschauer den neue Beetle-Werbespot. Das kostete drei Millionen Dollar, war die Sache aber garantiert wert. Denn der Spot mit dem rockigen Rallye-Käfer ist einfach gut und macht Lust aufs Auto – das müssen auch die Beetle-Kritiker zugeben.
Kommentare zum Artikel (6)
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Wir wollen Autos sehen, keine Insekten! Was soll die blöde PR-Geschichte?
@andyeic
der RSI hatte 224 PS. Gefallen hat der mir schon gut, aber der Preis lag mit über 100 000 DM weit jenseits von gut und böse.
es kostete VW laut Wiki 3Mio DM. Ich finde der Tatra ist WElten vom KDF entfernt, nur weil ein ähnliches Konzept verwendet wurde muß es kein Plagiat sein und das sage ich als Tatra Fan.
Zum neuen Käfer, so gefällt er mir nicht, da muß ich schon die endgültige Version sehen.
@gemini
Den Alten gab es auch mal in einer Limitierten Sonderserie mit 250 PS.
Der Beetle RSi und der war richtig der Hammer.
Mal schauen wie der neue wird...
Meine Frau fährt den Beetle Black&Orange und der ist auch schon schön auffällig.
„Der Vorläufer des Käfers war der KdF-Wagen (Kraft durch Freude) von 1938. Auf ihm gründet das einmalige Erfolgskonzept aus Wolfsburg.“
Könnte man annehmen, ja. Stimmt aber nicht.
Der Vorläufer des Käfers ist schlicht und ergreifend der TATRA 97, optisch auch dessen Prototyp (V570).
Dieses dreiste Kopieren kostete VW damals einige Mios, das „einmalige Erfolgskonzept“ wurde lediglich geklaut. Kein Grund also, darauf besonders stolz zu sein.