VW Passat Alltrack: Autosalon Genf 2012 — 20.02.2012
Ein Hauch von Abenteuer
Der Passat gilt als Prototyp des Langweilers. Als Alltrack soll er nun Lifestyle zeigen. Anders als seine Brüder mit Offroad-Design heißt der hochgelegte Passat nicht "Cross". Die erste Ausfahrt.
Überblick: Die Stars auf dem Genfer Autosalon 2012
Den Charakter des Passat hat VW bei der Lifestyle-Operation nicht angetastet. Und das ist auch gut so. Denn wie der herkömmliche Passat zieht auch der Alltrack so etwas wie Faszination aus seiner Perfektion. Jeder Schalter ist exakt dort, wo der Fahrer ihn vermutet. Die Komfortsitze sind eine Wohltat für geplagte Rücken. Der 170-PS-Diesel zieht aus dem Stand wie ein Bulle, ist angenehm gedämmt und verbraucht im Schnitt gerade mal 5,9 Liter pro 100 Kilometer. Das serienmäßige Doppelkupplungsgetriebe flippert immer zur rechten Zeit den richtigen Gang rein, und das Fahrwerk verbindet guten Komfort mit straffem Fahrverhalten. Schwächen? Nicht bei diesem VW. Nicht einmal sein Preis ist dem Alltrack vorzuwerfen. Er kostet mit dem 170-PS-TDI 40.075 Euro. Das ist zwar viel Geld, aber andererseits nur 250 Euro mehr als für einen herkömmlichen Passat. Es könnte klappen mit dem Lifestyle-Kostüm. Das werden sie mögen bei VW.Technische Daten VW Passat Alltrack 2.0 TDI Vierzylinder-Turbo, vorn quer • vier Ventile pro Zyl. • Hubraum 1968 cm3 • Leistung 125 kW (170 PS) bei 4200/min • max. Drehmoment 350 Nm bei 1750/min • Allradantrieb • Sechsgang-DSG • Tankinhalt 68 l • 0–100 km/h 8,9 s • Spitze 211 km/h • EU-Mix 5,8 l Diesel/100 km • CO2 155 g/km.
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Da wäre mir der Subaru Outback um einiges lieber: 1. Mehr Bodenfreiheit, 2. Besserer Allrad (permanent, kein Haldex-Mist), 3. Mehr Erfahrung in Sachen Allrad, 4. Boxermotor (flache Bauweise wirkt sich bei höher gelegten Autos in den Kurven besser aus.), 5. Größere Ladefläche, 6. Bessere Serienausstattung, 7. In der Pannenstatistik immer auf den ersten Rängen, 8. Ein regelrechter Dauerläufer ohne Probleme im Alter (im Gegensatz zu VW), 9. Die Sicherheit zu haben einen wirklichen Exoten zu fahren und nicht mit der Masse zu schwimmen.
@Umfrage: Bezug auf die Bundesregierung?
Schon verjährt und gelöscht-aber der Schäuble wars mal wegen Steuerhinterziehung, illegale Parteienfinanzierung. Bis heute streiten sich Hasselfeldt und Schäuble über die Anzahl der (Schwarz-)Geldkoffer.
Wer den Böschungswinkel braucht z. B. auf unbefestigten Wegen in der Landwirtschaft der ist mit so einem Fahrzeug gut bedient und dem ist die Endgeschwindigkeit eh egal. Was gibt es zu meckern - ein Fahrzeug das mehr als 200Km/h erreicht sollte ausreichen.
Allerdings der Preis ist sehr hoch - und ja in alter DEM umgerechnet kommen einem die Tränen. Man muss schon über 70.000 Euro im Jahr Netto nach Hause tragen um sich so ein Fahrzeug überhaupt leisten zu können. Man kann natürlich auch von Billig Pizza leben.
Der Nachteil des Höherlegens eine schlechtere Endgeschwindigkeit und schlechtere Strassenlage.Habe leider auch den 170PS TDI aber im Octavia RS,da ist er mit 225km/h angegeben,100kg leichter und 10tEutro billiger.Was mich stört und deshalb leider,mein altes Auto hatte einen 163PS 2,5l V6 und den konnte ich Schaltfauler fahren,als den TDI,35 im 5.Gang,anfahren im 3.Gang ohne Gas Möglich.Der TDI wirkt unter 2000U/min schwach und brummig.Ein Motor sollte aber in allen Drehzahlbereichen durchziehen.Souverän sieht anders aus,habe zwar nur noch den halben Spritverbrauch,aber auch den halben Spaß....
@Svenske: Man muss auf der Golf-Plattform eine (obere) Mittelklasse sitzen, da kommen natürlich solche Überhänge zustande. Ähnliche Probleme hat Skoda.