VW Passat Alltrack im Test

VW Passat Alltrack: Fahrbericht

— 02.09.2015

Erste Fahrt im Gelände-Passat

VW legt den Passat um 2,75 Zentimeter höher, spendiert ihm Offroad-Bling-Bling und nennt ihn Alltrack. Wir sind den Kombi-SUV gefahren.

Was kommt  wohl dabei heraus, wenn Geländewagen und Kombi 'ne Nacht in der Tiefgarage verbringen? Ein GELOMBI! Vielleicht war VW dieser Name zu profan, deren Gelombi heißt Passat Alltrack. Kennzeichen? Höher (plus 2,75 cm), cooler (robuste Planken an Türen, Schwellern und Radläufen), kultiger (es gibt ihn in "Habanero Orange Metallic", 755 Euro extra).

Der Passat fürs Grobe ist alles andere als ein Sonderangebot

Video: Passat Alltrack 2015

So fährt der Passat fürs Grobe

Erst mal einsteigen. VW packt in den Alltrack Komfortsitze, deren Innenwangen mit Alcantara bezogen sind. Edel sieht es aus hier – und das liegt nicht nur an den Edelstahl-Einstiegsleisten. Obwohl: Wer Head-up-Display für 560 Euro Aufpreis bestellt, muss mit einer unschönen Plastikscheibe leben, über die Fahrinfos in die Frontscheibe projiziert werden. Das kriegen andere besser hin, Mercedes zum Beispiel kann das ohne so eine ausfahrende Scheibe. Sorry, der Vergleich mit Mercedes musste sein. Denn der Alltrack ist nicht billig: Als 2.0 TDI mit 150 PS werden 38.550 Euro fällig – das sind 5000 Euro mehr als für den günstigsten Allrad-Variant in der Ausstattung Trendline. Unser Testwagen ist ein 240-PS-TDI mit Biturbo und Siebengang-DSG. Kostenpunkt: 47.150 Euro plus Extras.
Alle News und Tests zum VW Passat Alltrack

Hoher Reisekomfort paart sich mit Geländegängigkeit

Der große TDI garantiert Fahrspaß: Mit 500 Nm Drehmoment hat dieser Passat richtig Bums.

Was es gibt fürs Geld: Fahrspaß ohne Ende. Denn so ein Gelombi vereint das Beste aus zwei Welten, ist geländegängig und bietet, weil er ja eigentlich ein Kombi ist, hervorragenden Reisekomfort. Mit 500 Nm Drehmoment hat dieser Passat richtig Bums. Und die nötigen Sicherheitsreserven: Im Normalbetrieb wird nur die Vorderachse angetrieben, das spart Sprit. Wenn es brenzlig wird, schaltet sich die Hinterachse hinzu. Das Resultat: Der Alltrack klebt förmlich auf der Straße, und weil die Sitze im Vergleich zum SUV eine Etage tiefer sind, fühlt sich das viel sportlicher an. Wer kauft Alltrack? Gucken wir mal auf die Anhängelast: 2,2 Tonnen. Mein Boot, mein Pferd, mein Gelombi ...

Technische Daten VW Passat Alltrack 2.0 TDI Biturbo 4MotionMotor: Vierzylinder, Biturbo, vorn quer • Hubraum: 1968 cm³ • Leistung: 176 kW (240 PS) bei 4000/min • max. Drehmoment: 500 Nm bei 1750/min • Vmax: 234 km/h • 0–100 km/h: 6,4 s • Antrieb: Allrad/Siebengang-DSG • Tankinhalt 66 l • L/B/H: 4777/1832-2083*/1506 mm • Kofferraum: 639–1769 l • Leergewicht: 1776 kg • EU-Mix: 5,5 l Diesel/100 km • Abgas CO2: 144 g/km • Preis ab 47.150 Euro.
*Breite inklusive Außenspiegel
Andreas May

Andreas May

Fazit

Jetzt macht der Passat auch noch auf Geländewagen – muss das sein? Ja! Denn der Alltrack sieht mit Offroad-Bling-Bling cool aus, dank Allrad und Höherlegung schafft er leichtes Gelände. Und weil er eigentlich ein Kombi ist, ist er sportlicher als ein SUV.

Stichworte:

Kombi

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