VW Passat B8 (2015): Preise

VW Passat B8: Preise

— 21.11.2014

Das kostet der neue Passat

Volkswagen hat zum Verkaufsstart weitere Preise für den neuen VW Passat B8 bekannt gegeben – auch für das optionale Sportpaket R-Line. Das kosten Passat und Passat Variant!

Die achte Generation des VW Passat steht in den Showrooms. Die Baureihe mit der internen Bezeichnung "B8" ist ab sofort bei den Volkswagen-Händlern zum Preis von mindestens 25.875 Euro (Limousine 1.4 TSI mit 125 PS) beziehungsweise ab 26.950 Euro (Variant) erhältlich. Außerdem gab  Volkswagen die weiteren Preise für das Modelljahr 2015 inklusive der Sportausstattung R-Line bekannt. Letztere kostet als Exterieur-Paket mindestens 1255 Euro (Passat Variant ab 1335 Euro) und als Interieur-Paket mindestens 1105 Euro.

Passat mit 240 Diesel-PS und Allradantrieb ab 43.625 Euro

Video: VW Passat B8 (2014)

Ein Auto für Agenten?

Der stärkste Diesel-Passat 2.0 TDI SCR 4Motion mit 240 PS (240 km/h Spitze, 6,1 Sekunden bis Tempo 100, Verbrauch 5,3 Liter) ist als "Comfortline" für 43.625 Euro zu haben (Variant: 44.625 Euro). Spitzenmotor unter den Benzinern wird der 2.0 TSI mit 280 PS sein, er steht weiterhin nicht in der Preisliste. Preis und Marktstart für den ersten Passat mit Plug-in-Hybridantrieb stehen ebenfalls noch nicht fest – der 1.4 TSI PHEV bringt es auf 211 PS Systemleistung und soll rein elektrisch 50 Kilometer weit fahren.
VW Passat / Passat Variant: Technische Daten und Preise (Stand: 21. November 2014)
Motor Leistung Drehmoment Getriebe Verbrauch (l/100 km) Preis (Euro) Limousine/Variant
Benziner Trendline Comfortline Highline
1.4 TSI 125 PS 250 Nm Sechsgang 5,5-5,3 25.875 / 26.950 (*) 28.200 / 29.200
1.4 TSI 150 PS 250 Nm Sechsgang manuell 5,2-4,9 30.375 / 31.375 33.500 / 34.675
1.8 TSI 180 PS 300 Nm n.a. (*) n.a. (*) n.a. (*) n.a. (*) n.a. (*)
2.0 TSI 220 PS 350 Nm n.a. (*) n.a. (*) n.a. (*) n.a. (*) n.a. (*)
2.0 TSI 280 PS 400 Nm n.a. (*) n.a. (*) n.a. (*) n.a. (*) n.a. (*)
1.4 TSI PHEV Plug-in Hybrid 211 PS n.a. (*) n.a. (*) ca. 1,5 n.a. (*) n.a. (*) n.a. (*)
Diesel
1.6 TDI 120 PS 250 Nm Sechsgang 4,2-4,0 28.450 / 29.525 30.775 / 31.775
1.6 TDI 120 PS 250 Nm Siebengang-DSG 4,1-4,0 30.650 / 31.725 33.050 / 34.050
2.0 TDI 150 PS 350 Nm Sechsgang manuell 4,2-4,0 30.250 / 31.325 32.575 / 33.575 35.700 / 36.875
2.0 TDI 150 PS 350 Nm Sechsgang-DSG 4,7-4,4 32.450 / 33.525 34.850 / 35.850 37.975 / 39.150
2.0 TDI 190 PS 380 Nm Sechsgang-DSG 4,6-4,5 37.200 / 38.200 40.325 / 41.500
2.0 TDI SCR 4Motion 190 PS 380 Nm Sechsgang-DSG (Allrad) 5,1-4,9 39.150 / 40.150 42.275 / 43.450
2.0 TDI SCR 4Motion 240 PS 500 Nm Siebengang-DSG (Allrad) 5,4-5,3 43.625 / 44.625 45.125 / 46.300
(*) Information folgt später

Der Passat wird nicht länger – aber der Radstand wächst

Der Radstand wächst um 79 Millimeter auf 2,79 Meter – das verspricht einen Komfortgewinn.

Der Passat ist ein weltweiter Bestseller, 2013 wurden 1,1 Millionen Exemplare (mit allen möglichen Ablegern) verkauft. Große Experimente wagt VW deshalb nicht: Das Design bleibt klassisch gezeichnet, optisch ist aus dem Passat ein kleiner Phaeton geworden. Faktisch ist die Limousine 4767 Millimeter lang und damit zwei Millimeter kürzer als der Vorgänger. Gleichzeitig wurde der Radstand um 79 Millimeter auf 2,79 Meter verlängert, das verspricht einen Komfortgewinn. Dabei wanderten die Vorderräder 29 Millimeter in Richtung Frontstoßfänger, die Hinterräder um 17 Millimeter in Richtung Heckstoßfänger.

VW Passat B8 (Autosalon Paris 2014): Sitzprobe

Die Fahrgastzelle ist 33 Millimeter länger, das sorgt für kürzere Karosserieüberhänge. Gleichzeitig ist der Passat um 14 Millimeter niedriger (1456 Millimeter) und zwölf Millimeter breiter (1832 Millimeter). So steht die Wolfsburger Mittelklasse satt auf der Straße, dezente Lichtkanten und Knicke lassen den Passat B8 breiter und flacher wirken, als er tatsächlich ist.

Der Passat Highline leuchtet serienmäßig mit LED

Beim Passat Highline sind serienmäßig LED-Scheinwerfer an Bord. Das Tagfahrlicht setzt wie die Heckleuchten ebenfalls auf LEDs.

Wie bisher wird der Passat in den drei Ausstattungsversionen Trendline, Comfortline und Highline angeboten. Beim Highline sind serienmäßig LED-Scheinwerfer an Bord. Das Tagfahrlicht setzt wie die Heckleuchten ebenfalls auf LEDs. Das Hauptfeld des Tagfahrlichts übernimmt auch die Blinkfunktion – dabei kommen zwölf LEDs zum Einsatz, die weiß oder gelb leuchten können. Daneben gibt es als Extra noch zwei weitere Ausbaustufen des LED-Lichts, die mit ihrer speziellen Signatur für einen besonders markanten Eindruck erzeugen sollen. Das Heck kommt bei den Top-Varianten mit trapezförmigen Chromblenden der Abgasanlage, bei der R-Version sind die Rückleuchten abgedunkelt.

Der Kombi Passat Variant schluckt bis zu 1780 Liter Gepäck

In der Kombi-Version Passat Variant steigt das Kofferraumvolumen um 47 auf 650 Liter. Wird der Kofferraum bis unter das Dach beladen, steigt das Volumen auf 1780 Liter. Die Limousine schluckt 586 Liter, das sind 21 Liter mehr als beim Vorgänger.

So fährt der neue Passat

Passat B8 Passat B8 Passat B8

Klassische Luftausströmer gibt es nicht mehr, sie sind als funktionelles Dekorelement wie ein Band über die gesamte Breite des Interieurs integriert.

Innen wird der Passat eine Spur edler: Dabei fällt der Armaturenträger relativ schlank aus und mündet in die Türverkleidungen. Klassische Luftausströmer gibt es nicht mehr, sie sind als funktionelles Dekorelement wie ein Band über die gesamte Breite des Interieurs integriert. Unterhalb von Luftausströmer und Dekorblende folgt ein extrem flach ausgeführter Leuchtstreifen (Ambiente-Licht), der sich in den Türen fortsetzt – hier stehen drei Farben zur Wahl.

Im VW Passat hält das Virtual Cockpit à la Audi Einzug

Wie im "Virtual Cockpit" von Audi lassen sich die Instrumente weitgehend frei programmieren.

Im neuen Passat bringt VW erstmals ein als Volldisplay aufgebautes Kombiinstrument mit interaktiver Darstellung auf den Markt: Beim sogenannten Active Info Display werden die Instrumente rein virtuell per Software realisiert. Nur die im unteren Teil des Displays angeordneten Symbolleuchten sind weiterhin "Hardware". Als erster VW wird der Passat künftig auch mit einem Head-up-Display zu haben sein. Ebenfalls neu ist ein "Rear Seat Entertainment"-Paket: Im Kern ist das eine App, die das Infotainmentsystem mit Tablet-Computern kompatibel macht. Via WLAN können die Tablets dabei auf verschiedenste Funktionen zugreifen. Zum Paket gehört auch eine Tablet-Halterung samt Stromanschluss.

Assistenzsysteme: Von "Area View" bis "Trailer Assist"

Im Passat Variant steigt das Kofferraumvolumen um 47 auf 650 Liter. Die Limousine schluckt 586 Liter, das sind 21 Liter mehr als beim Vorgänger.

Die Liste der Assistenz- und Komfortsysteme ist lang. So gibt es eine modernere Version des "Area View" – die die Video-Parkhilfe aus Vogelperspektive kommt künftig mit einer höheren Kameraauflösung, Hinderniserkennung und "3D-Birdview"-Perspektiven. Mit dem "Park Assist" findet der Passat allein in Parklücken, der "Side Assist" hilft beim Ausparken und erkennt andere Fahrzeuge, die sich von hinten nähern. Hilfe beim Rangieren mit Anhänger bietet ein "Trailer Assist". Ein Stauassistent soll Stau- oder Stop-and-go-Fahrten komfortabler machen – inklusive Spurhaltesystem (Lane Assist) und automatischer Distanzregelung.

VW Passat B8 (2015): Preise

Wenn der Passat-Pilot pennt, greift die Notbremse

Ein weiteres System, bei dem Lane Assist und ACC zu einem neuen Assistenzsystem verschmelzen, ist der "Emergency Assist": Sobald die Sensoren erkennen, dass der Fahrer weder Lenk-, Brems- noch Beschleunigungsaktivitäten zeigt, leitet das System in verschiedenen Eskalationsstufen zunächst das Wachrütteln des Fahrers und in der Folge einen Nothalt ein.

Autoren: Michael Voß,

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