VW Phaeton Facelift auf der Auto China 2010

VW Phaeton Facelift auf der Auto China 2010 VW Phaeton Facelift auf der Auto China 2010

VW Phaeton Facelift auf der Auto China 2010

— 22.04.2010

Frischer Phaeton in Peking 2010

Facelift bei VW heißt derzeit Anpassung ans Markengesicht. Das gilt auch für das Flaggschiff Phaeton. Das feiert seine Premiere mit frischer Technik auf der Auto China 2010 in Peking.

Design-DNA: So nennt VW seine neue Linie, hinter der maßgeblich Konzernchefdesigner Walter de Silva steht. Das Ergebnis ist, dass sich alle Modelle immer ähnlicher werden. Das sorgt für hohen Wiedererkennungswert, macht das Design aber nicht eben abwechslungsreicher. Jetzt hat sich de Silva den Phaeton vorgenommen, auf der Auto China (27. April bis 02. Mai) in Peking darf das VW-Flaggschiff (5,06 Meter oder 5,18 Meter lang als L-Version) erstmals das neue Näschen in den Wind halten. Wie bei allen neuen VW dominieren horizontale Linien, der Phaeton bekommt aber ein neues, zusätzliches Chromelement im unteren Teil des Grills. Zusammen mit den neuen Scheinwerfern samt LED-Tagfahrlicht und dem modifizierten Stoßfänger erhält der Phaeton so tatsächlich ein neues Gesicht. Auch hinten ist der Stoßfänger neu, genau wie die Leuchteinheiten. Neben punktförmigen Lichtern kommt dabei pro Rückleuchte ein LED-Band in M-Form zum Einsatz, das sorgt für eine eigenständige Tag- und Nachtgrafik.

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Hinten sind Stoßfänger und die Geometrie der Leuchten neu.

Wichtiger als kleine optische Retuschen sind jedoch neue Technik-Features, um mit der Konkurrenz Mercedes S-Klasse, BMW 7er und Audi A8 mithalten zu können. Und die Wolfsburger können mithalten: Auf Wunsch gibt es den Dynamic Light Assist (kamerabasierte, dynamische Fernlichtregulierung), ein Navigationssystem, das auf Wunsch online Daten von Google in die Kartendarstellung integriert oder dank seiner optionalen Frontkamera Verkehrs­zeichen erkennt: die Geschwindigkeitshinweise werden in den Instrumenten (Multifunktionsanzeige) und dem zentralen Touchscreen der Mittelkonsole dargestellt. Als weltweit erstes System erkennt es auch Überholverbotszeichen. Dazu kann der Kunde auf Wunsch auch ACC (automa­tische Distanzregelung), einen Front Assist (Umfeldbeobachtungssystem) und den Side Assist (Spurwechselassistent) ordern. Ein Reifendruckkontrollsystem ist künftig Serie. Wie bisher gibt es zwei Radstände und zwei Fond-Ver­sionen (drei Sitze/zwei Einzelsitze). Vier Motoren stehen zur Wahl, ein Turbodiesel und drei Benziner. Die Sechs-, Acht- und Zwölfzylinder leisten 240 PS (V6-TDI) bis 450 PS (W12-Benziner). Basis-Benziner ist der V6 FSI mit 280 PS. Der in Europa beliebte Diesel wurde etwas sparsamer (8,5 Liter auf 100 km) und beschleunigt den 237 km/h schnellen Phaeton V6 in 8,6 Sekunden auf 100 km/h. Preise nennt VW noch nicht.

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