VW erweitert Offroad-Palette (2012)

VW plant kleine Offroader

— 08.05.2012

"Allrad-Polo kein Problem"

VW denkt über weitere Offroad-Modelle nach. Ein Allradler auf Basis des CrossPolo gilt als sicher. Auch der kleine CrossUp kommt – aber ohne Allradantrieb.

(dpa/jkr) Volkswagen plant nach den großen Geländewagen Touareg und Tiguan nun auch kleinere Offroad-Modelle. Der Bau eines Allrad-Geländewagens auf Basis des Polo gelte intern als ebenso sicher wie die Produktion einer Offroad-Variante des neuen Kleinstwagens Up, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Konzernkreise. Ein VW-Sprecher sagte, technisch sei vieles möglich. Konkrete Produktentscheidungen seien aber noch nicht gefallen. Die Grenzen seien inzwischen fließend. Es gebe auch in anderen Fahrzeugklassen Fahrzeuge mit Allradantrieb, und ebenso gebe es Geländewagen mit Frontantrieb, so der Sprecher. So sei es etwa kein Problem, die CrossPolo-Version mit Allradantrieb zu bauen, bei dem neuen Kleinstwagen Up mache das aber keinen Sinn.

Überblick: Alle News und Tests zu VW

Die Technik des VW Golf VII

Volkswagen führt zurzeit den Modularen Querbaukasten (MQB) auf Basis gleicher Bauteile für verschiedene Modelle und Marken ein. Auch die Fabriken werden umgerüstet und vereinheitlicht. Europas größter Autobauer will damit Kosten sparen und flexibler auf Kundenwünsche reagieren. Auch neue Versionen einzelner Modelle, die wegen geringer Stückzahlen bisher nicht wirtschaftlich gebaut werden konnten, sollen mit der neuen Modulstrategie schneller realisiert werden können.

Mit dem MQB geht's auch ins Gelände

Wie es mit der MQB-Plattform ins Gelände geht, zeigt die Studie VW Cross Coupé.

Der MQB ist sehr flexibel: Die Motoren – egal ob Otto oder Diesel – werden quer eingebaut. Das schafft Platz. Zudem können Abmessungen wie Radstände, Spurbreiten, Rädergröße und Sitzposition im Konzern abgestimmt und variabel gestaltet werden. Allein bei VW rollen künftig die Modelle Polo, Beetle, Golf, Scirocco, Jetta, Tiguan, Touran, Sharan, Passat und CC auf dieser einen Plattform. Die Hybridstudie Cross Coupé zeigt, wie wie ein SUV auf MQB-Basis aussehen könnte. Audi, Seat und Skoda profitieren ebenfalls vom MQB. Der aktuelle A3 basiert bereits auf der MQB-Plattform, auch der kommende Seat Leon wird sie nutzen. Mehr zum Thema VW Up Tuning.

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