VW Polo GTI Facelift: Fahrbericht

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VW Polo GTI Facelift: Fahrbericht

— 25.11.2014

So fährt der neue Polo GTI

VW schärft den Polo GTI nach: Der Nachwuchs-GTI bekommt einen stärkeren Motor, ein neues Fahrwerk und auch eine Handschaltung. Wir sagen, wie sich der Neue fährt.

Video: VW Polo GTI (2014)

Polo GTI mit 192 PS

Im Frühjahr hat VW den zivilen Polo renoviert, jetzt ist auch der GTI dran. Das Facelift brachte neben dem üblichen Feinschliff am Design – an Stoßfängern, Scheinwerfern (gegen Aufpreis jetzt auch mit  LED), Seitenschwellern und ähnlichem – jede Menge technische Neuheiten. Wichtigste Veränderung: Ein 1,8-Liter mit 192 PS ersetzt den bisher eingebauten 1,4-Liter mit 180 PS. Dazu gibt es jetzt – endlich – auch eine Sechsgang-Handschaltung. Neu sind auch die jetzt elektromechanisch arbeitende Lenkung (vorher elektrohydraulisch) und das "Sport-Select"-Fahrwerk einschließlich "Sport Performance Kit". Beim "Sport Select" lassen sich die Dämpfer auf Tastendruck zwischen Normal und Sport verstellen, "Sport Performance" stimmt dazu Lenkung, Gas und auch das Motorgeräusch kerniger ab. Das klingt angenehm heiser, aber auch etwas künstlich. Der Basispreis liegt nun bei 22.275 Euro, was auf dem ersten Blick 225 Euro weniger als beim Vorgänger sind, der allerdings serienmäßig mit DSG vorfuhr. Dafür werden beim Facelift-Modell 1475 Euro Aufpreis fällig.
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Der neue Polo GTI kommt mit den 192 PS bestens zurecht

Der neue Motor ist ein echter Gewinn, der den Polo deutlich souveräner wirken lässt.

Der 1,8-Liter-Turbo ist uns von Audi bestens bekannt und er macht seine Sache auch im leichtgewichtigen, nur 1272 Kilo wiegenden Polo richtig gut, tritt lebhaft an, dreht freudig. Die Fahrleistungen haben sich geringfügig verbessert: Der Sprint von 0 bis 100 km/h klappt jetzt in 6,7 statt 6,9 Sekunden, Spitze stehen 236 statt zuvor 229 km/h an. Es geht jedoch mehr um das Fahrgefühl: Der größerer Motor zieht kräftiger durch und wirkt souveräner als der doppelt aufgeladene 1.4 Liter TSI aus dem Vorgänger. Den haben wir als stets etwas angestrengt und übrigens auch durstig in Erinnerung. Und souverän ist ein gutes Stichwort: Klar, der neue GTI liegt straff und stramm auf der Straße, besitzt aber in der Normalstellung der Dämpfer einen wohltuend hohen Restkomfort. Im Sport-Modus geht es härter zur Sache – aber noch lange nicht schmerzhaft. Insgesamt fährt der Polo GTI sich präzise, sehr agil, liegt dabei aber stabil und unaufgeregt. Wir wagen es kaum zu schreiben, aber angesichts der Souveränität von Fahrwerk, Lenkung und Bremsen kommt ganz leise der Wunsch nach noch mehr Leistung. War da nicht was mit der Rallye-WM?

VW Polo GTI Facelift: Fahrbericht

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Autor: Dirk Branke

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GTI

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