VW Polo R WRC: Rallye-Version gegen Serie
— 11.01.2013Die neuen, wilden Power-Polo
Mit dem Polo R WRC tritt VW nach 27-jähriger Pause erstmals wieder zur Rallye-Weltmeisterschaft an. Wir sind mit der Rennversion und dem Serienmodell Probe gefahren.
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Video: VW Polo R WRC
Großer Fahrspaß in kleinen Kisten
Mit dem Wettbewerbsauto hat er nicht viel mehr als die Karosserie gemein. Im Prinzip fährt er sich wie ein Polo GTI. Bei etwas stärkerem Druck aufs Gaspedal springt er allerdings noch viel lebendiger nach vorn. Anders als der GTI hat das R-Modell keinen 1,4 Liter großen Twincharger (Kompressor plus Turbo) mit 180 PS unter der Haube, sondern einen einfach aufgeladen Zweiliter, der jedoch maximal 220 PS abgibt. Noch entscheidender für seinen mächtigen Vortrieb ist das um 100 Newtonmeter höhere Drehmoment. Der neue Spitzen-Polo erreicht bei 2500 Umdrehungen stolze 350 Newtonmeter. Das bringt ihn in 6,4 Sekunden auf Tempo 100 und macht ihn auf der Autobahn bis zu 243 km/h schnell. Und das Beste daran: Die nur als Dreitürer erhältliche Sonder-Edition bleibt umgänglich, hängt gut dosierbar am Gas, nervt selbst bei Nässe nicht mit Traktionsproblemen und federt trotz Sportfahrwerks sowie 18-Zoll-Rädern noch anständig.
Oben in der Bildergalerie: Alle Fotos vom Vergleichstest
Den kompletten Artikel mit weiteren Infos zum Polo R WRC gibt es in AUTO BILD 2/2013 (ab sofort erhältlich). Dazu im neuen Heft: VW gegen Hyundai – wer baut die besseren Volkswagen? • Neuer Audi A3 Plug-in – Hybridauto für die Steckdose • Peugeot 2008 – erste Bilder vom neuen SUV • Geprüft und bewertet – zehn Batterien im Härtetest • AUTO BILD-Redakteure empfehlen – das beste Auto für 16.000 Euro.
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Kommentare zum Artikel (1)
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Erst ab 90 km/h soll der Spoiler wirksam sein; ist der vorher eingefahren, oder wird der Winkel ab 90km/h verstellt? Ich dachte, im WRC Reglement seien lediglich feststehende Karosserieteile erlaubt. Und den wichtigsten Unterschied zum WRC, den Allradantrieb, hat der Polo leider nicht geerbt, damit wäre er eine echte Alternative zum Golf R oder Subaru . Für 34k€ hätte man das eigentlich auch erwartet.