VW Polo SUV und Audi Q1: Vorschau — 17.08.2010
Kleiner Tiguan kommt 2013
Der Deal mit Suzuki zeigt erste Wirkung. Auf Basis der nächsten Generation des SX4 entsteht ein deutsch-japanischer Crossover, der VW Polo SUV. Außerdem in Sicht: Schwestermodelle für Audi, Seat und Skoda.
• gemeinsame Entwicklung des nächsten Jimny als Einsteiger-SUV
• koordinierte Fahrzeugarchitektur im Segment Alto/Swift (Schwerpunkte Asien, GUS-Länder)
• SX4-Nachfolger als Basis für eine neue Crossover-Familie
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Was Suzuki braucht, ist Ersatz für den hierzulande erfolglosen Baleno Kombi. Was VW braucht, ist eine allradfähige Architektur in der Polo-Klasse. Der gemeinsame Nenner für beide Bedürfnisse ist eine neue Matrix mit flexiblen Abmessungen, die noch günstiger zu fertigen ist als der Modulare VW-Querbaukasten (MQB). Als Mittel zum Zweck dienen eine einfacher aufgebaute Karosseriestruktur und eine weniger aufwendige Technik. Das Zauberwort heißt Vereinheitlichung und betrifft Nebenaggregate, nicht markenprägende Gleichteile sowie Ausstattungsbausteine. Dort, wo der Kunde es merkt, will VW jedoch keine Kompromisse eingehen. Gemeint sind vor allem Antrieb, Anmutung und Abstimmung.VW hat mit dem Raumwagen MPV, dem Variant und dem Cabrio drei fast fertig entwickelte Polo-Derivate in der Hinterhand. Warum es noch keine fixen Einsatztermine gibt? Weil sich die relativ kleinen Stückzahlen für eine Marke allein kaum rechnen. Auf der Suzuki-Schiene kann der Konzern dagegen ab 2013 bequem vier verschiedene Modelle bringen: VW Polo SUV, Seat Tribu, Skoda Yeti, Audi Q1. Klar, dass diese vier und Suzuki ihren eigenständigen Auftritt planen – innen wie außen, bei der Staffelung der Motoren, in Bezug auf die Getriebe und hinsichtlich des Splits zwischen Vorderrad- und Allradantrieb. Im Konzern befinden sich aktuell neue Drei- und Vierzylinder in der Entwicklung, die bei gleichen Hubräumen deutlich sparsamer, leichter und sauberer sein sollen: der Modulare Diesel-Baukasten MDB (VW ist Kürzel-Weltmeister) und der Modulare Benzin-Baukasten MBB. Gleichzeitig kann sich der Konzern jede Menge alternativer Antriebe leisten, die künftig auch Suzuki zugutekommen. Die Palette reicht vom Mildhybriden bis zum Plug-in-Hybriden, vom Range Extender bis zum Elektromotor. Für günstige Elektronik-Bausteine, preiswerten Allradantrieb und schlanke Fertigungsprozesse ist dagegen der japanische Partner zu ständig. Kein Wunder also, dass VW seinen Anteil an Suzuki mittelfristig um zehn Prozent pro Jahr aufstocken will.
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Kommentare zum Artikel (20)
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Grundsätzlich finde ich es ja nicht schlecht wenn Autohersteller gewisse Ressourcen gemeinsam nutzen. Dies senkt den Preis, sollte es zumindest.
VW hat es obwohl er der Hersteller mit den meisten Gleichteilen im Konzern ist, immer noch nicht geschafft ordentliche Preise zu machen bei denen auch noch was verdient wird!
Inzwischen ist es ja wirklich schon so das man jedes VW Modell fast 1:1 bei Seat, Skoda und Audi wiederfindet. Da wird die Markenidentität nur noch durch das Design erhalten, die gleiche Technik bekommt man in jeder anderen VW Marke auch.
Ist doch nun praktisch mit Suzuki im VW-Verbund:
Mit wenig Aufwand gibt es den Mini-Tiguan, passend dazu den Q1 als Japan-Verschnitt zu Audipreisen und als Krönung des Ganzens: Der Porsche mit Suzuki-Technik...
DAS WÜNSCHT SICH DOCH JEDER AUDI/PORSCHE KUNDE
Ich möchte endlich den Bugatti-SUV mit 5000 PS! Als Basis könnten 4 zusammengeschweißte Plattformen des Touaregs dienen...
schade ,dass gute JAPAN -TECHNIK nun auch die dämliche VW-Fratze aufgesetzt bekommt...schade schade schade
Die Aufgabe eines Lastesels hat nur eine nebensächliche Aufgabe und würde die Konstruktionskosten deutlich erhöhen und den Vorteil des Preises zu Nichte machen.
Ohne hin wer sich ein Boot leisten kann wird sicherlich nicht zu einem Fiat/Suzuki greifen.