Rückruf wegen DSG-Problemen

VW: Probleme mit DSG

— 06.02.2014

Keine Nachricht von VW

257.000 Audi, Seat, Skoda und VW sollen einen Getriebeölwechsel verpasst bekommen. Einen offiziellen Rückruf verkneift sich der Hersteller allerdings.

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'DSG-Rückruf: Muss VW die Autobesitzer aktiv informieren?'

Rund 257.000 deutsche Audi, Seat, Skoda und VW mit Siebengang-DSG (interne Bezeichnung: DQ200) werden erst einmal nicht aktiv zum Rückruf in die Werkstatt geholt. Stattdessen sollen laut VW zunächst die Fälle abgearbeitet werden, die "aus einem beliebigen Grund in die Werkstatt kommen".

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Das erklärte ein Sprecher auf Nachfrage von AUTO BILD. Erst wenn sich herausstelle, dass man auf diese Weise zu wenig Kunden erreiche, werde man sie aktiv informieren und einen Servicetermin vereinbaren. Im November 2013 hatte der VW-Konzern angekündigt, bei sämtlichen Autos mit Siebengang-DSG das Getriebeöl zu wechseln. Dabei wird das im Getriebe vorhandene synthetische Öl gegen mineralisches getauscht. Bei Ersterem können in feuchtheißem Klima schwefelhaltige Additive auskristallisieren, was zu Funktionsstörungen des DSG führt. Zuvor hatte es Beschwerden in Rückruf wegen DSG-Problemen Australien, China und Japan gegeben, die zu Rückrufen von mehreren Hunderttausend Autos führten. Das DQ200 mit sieben Gängen ist das kleinste Doppelkupplungsgetriebe des VW-Konzerns. Es wird in zahlreichen Konzernbaureihen eingebaut, unter anderem in den VW-Modellen Polo, Golf, Caddy und Passat. Betroffen sind die Produktionszeiträume 2008 bis Mai 2011 und Oktober 2012 bis April 2013.

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