VW Race Touareg 2

VW Race Touareg 2 VW Race Touareg 2

VW Race Touareg 2

— 12.10.2005

Elegant durch den Sand

VW enthüllt Generation zwei des Race Touareg: Kürzer, knackiger und mit Tempomat soll das Renn-SUV bei der Dakar 2006 noch mehr Punkte sammeln.

Wer hätte gedacht, daß bei der Rallye Dakar ein Tempomat von Nutzen sein könnte? Volkswagen hat das erkannt und rüstet künftig den Race Touareg mit diesem Feature aus. Grund: Bei Ortsdurchfahrten achtet die Rennleitung penibel aufs Tempolimit, Überschreitungen werden scharf geahndet – da lohnt sich schon mal ein Griff in die Komfortkiste.

Das ist aber längst nicht alles. Der Race Touareg 2 wurde trotz unveränderter Sitzposition übersichtlicher: Die "Kammlinie", an der die vertikalen und horizontalen Flächen der Karosserie aufeinandertreffen, wurde abgesenkt – dadurch liegt nun auch der Schwerpunkt tiefer. Der 300 Kilogramm schwere Rohrrahmen ist in Höhe des Cockpits länger geworden, auch der Radstand hat zugelegt – das bringt mehr Bewegungsfreiheit im Cockpit.

Die Gesamtlänge des wüsten SUV ist dagegen geschrumpft. Die Überhänge fallen jetzt viel kleiner aus, was die Böschungswinkel an Vorder- und Hinterachse vergrößert und die Geländegängigkeit nochmals verbessert. Die neue Optik steht dem Wüstenrenner nicht schlecht – die Gene seines Serien-Bruders sind mittlerweile aber nur noch mit Mühe zu identifizieren.

Das Fahrwerk wurde mit neuen Dämpfern bestückt, die selbst den gefürchteten, unnachgiebigen Kamelgras-Hügeln trotzen sollen. Das Fünfzylinder-TDI-Aggregat bekam eine Trockensumpfschmierung und ein neues, zweistufiges Aufladungssystem verpaßt. Doch nicht nur das: "Im Mittelpunkt unserer Arbeit standen die Steigerung von Leistung und Drehmoment sowie das Ansprechverhalten des Motors", so Donatus Wichelhaus, Leiter Motorentwicklung bei Volkswagen Motorsport. Was aus dem Diesel noch herausgeholt werden konnte, wird allerdings nicht verraten.

Fünf Fahrer-Duos sind mit dem Race Touareg 2 bei der Rallye Dakar 2006 am Start: in bewährter Weise Jutta Kleinschmidt mit Fabrizia Pons sowie die Gewinner des FIA Marathon-Weltcups 2005, Bruno Saby und Michel Périn. Außerdem wurden drei weitere Teams verpflichtet: Die südafrikanisch-schwedische Crew Giniel de Villiers und Tina Thörner, der Spanier Carlos Sainz im Duo mit Andy Schulz sowie der Amerikaner Mark Miller mit Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Deutschland).

Autor: Michael Voß

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