VW Scirocco R

VW Scirocco III VW Scirocco III

VW Scirocco R

— 20.05.2009

Scirocco im Renntrimm

VW holt die Nordschleife ins Neubaugebiet. Der Scirocco R trumpft mit gezügeltem Verbrauch (8,3 Liter auf 100 Kilometer) und beachtlichen 265 PS auf. Start: Dezember 2009.

2008 gab es in der Grünen Hölle einen Doppelsieg bei den 24 Stunden, 2009 sollen insgesamt fünf Scirocco GT Motorsport-Lorbeeren sammeln. Schön für VW. Und sonst? Der Kunde darf sich beim diesjährigen Nordschleifen-Spektakel am 23. Mai auf den Scirocco R freuen. Die straßenzugelassene Version des Renn-Coupés kommt im Dezember mit 265 PS in den Handel. Fast zeitgleich übrigens mit dem Bruder Golf R, der allerdings 270 PS und einen traktionsfördernden Allradantrieb mitbringt. Doch schon der Scirocco R verspricht eine Extraportion Fahrspaß. Dem verstärkten Zweiliter-Direkteinspritzer bläst ein Abgasturbo mit bis zu 1,2 Bar den Marsch und entlockt ihm zusammen mit einem Ladeluftkühler beeindruckende 265 PS. Dazu kommen 350 Newtonmeter Drehmoment, die über ein Sechsgang-Schaltgetriebe (DSG etwa 1800 Euro) an die Vorderräder im Format 235/40 R 18 weitergereicht werden.

Überblick: News und Tests zum VW Scirocco

Brüder im Geiste: Der Scirocco R ist der zivile Ableger der Rennsport-Version GT24 (hier das Erdgas-Modell).

VW verspricht 6,5 Sekunden (DSG 6,4) bis Tempo 100 und 250 km/h Spitze. Und als wäre das nicht schon bemerkenswert genug, soll der Verbrauch bei bescheidenen 8,3 Liter Super pro100 km (DSG 8,2) liegen. In der Praxis sicher ein utopischer Wert. Um die Kraft möglichst verlustfrei in hohe Kurvengeschwindigkeiten umzusetzen, kommt an der Vorderachse XDS zum Einsatz. Das elektronische Quersperrdifferenzial nutzt das ESP, um die Untersteuer-Tendenz einzubremsen. Wir werden es ausprobieren.  Optisch sucht der rund 34.000 Euro teure R die Nähe zum 24h-Brenner. Bi-Xenon mit LED-Tagfahrlicht, Sportsitze, Klimaautomatik, CD-Radio und mehr bieten aber deutlich besseren Komfort. Damit die Straße nicht wirklich zur grünen Hölle wird.

Test VW Scirocco 2.0 TSI gegen BMW 125i Coupé
Gerald Czajka

Gerald Czajka

Fazit

Ich kann sie schon hören, die zwischen Besorgnis und Empörung pendelnden Menschen, die im Scirocco R die Ausgeburt des Bösen sehen. Dabei feiert VW damit einfach nur einen Motorsport-Erfolg. Und lässt die Allgemeinheit daran teilhaben. Ich würde mal sagen: zum Glück. Denn der R verspricht fetten Fahrspaß, der kein Vermögen kostet.

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