VW Sharan 1.9 TDI von "Sallus"

VW Sharan 1.9 TDI von "Sallus" VW Sharan 1.9 TDI von "Sallus"

VW Sharan 1.9 TDI von "Sallus"

— 09.06.2004

Grit Car

Der in der Szene bestens bekannte "Sallus" hat nun den Sharan seiner Frau umgestaltet. Mit Lackierung von "Colors from the Eastside", Chrom-Rädern und A4-Schürzen.

Respekt und Anerkennung

Sallus ist in der Tuningszene ein Name, der sich über die letzten Jahre fest eingeprägt hat. Kommen doch aus den Garagen von Steffen Loose in Weißenfels immer wieder absolute Trends in Sachen Tuning. So war es auch nicht verwunderlich, dass "Sallus" den eigenen BMW 3er Touring absolut einmalig veredelte und den Kombi gleich mehrfach mit Gold krönte. Obwohl das dem Sachsen-Anhaltiner überhaupt nicht wichtig ist. "Mir geht es nicht um Pokale, sondern um den Respekt und die Anerkennung", so der Kfz-Mechaniker.

Und den bisher größten Preis für sein BMW-Kunstwerk erhielt Sallus im April beim Event am Bodensee. Als nämlich Reggae-Star Shaggy persönlich bei seinem Wagen vorbeischaute und anschließend eine Probefahrt damit unternahm. Shaggy war von dem orange-blauen Transporter derart begeistert, dass er neben seinen bereits am Bodensee erworbenen Porsche Cayenne und Ferrari 360 Spider von Hamann sowie einem BMW Sechser von Breyton auch Sallus’ Superstar mit in die Staaten nehmen wollte. Doch bei allem Respekt vor dem Reggae-Star, der Traumwagen war und ist nicht zu verkaufen.

Davon könnte auch Steffens Freundin Grit ein Lied singen. Denn ihr VW Sharan ist auch nicht zu verkaufen. Der Wolfsburger Van ist nämlich auch etwas ganz Besonderes. Ihr Mann hatte sich über die Wintermonate, trotz vieler Kundenfahrzeuge, mit dem Bus seiner Frau beschäftigt. Dem tristen Serien-Silber sollte etwas mehr Farbe geschenkt und der Karosserie schönere Rundungen gegeben werden.

Reisemobil für Sohnemann Max-William

Eigentlich war der Sharan eher als normales Familienauto gedacht. Denn wenn es mit Sohnemann Max-William auf Reisen geht, bietet der Sallus-Dreier-Touring wegen seiner HiFi-Umbauten einfach zu wenig Platz. Und eigentlich sollte der neue Van im Hause Loose nichts weiter als ein paar größere Räder bekommen. Doch Grit hatte schnell Gefallen an den Künsten von Kumpel und Haus-Airbrusher Tommy Scrawls gefunden. Von den beiden Jungs bekam sie ein paar Hefte aus der US-Car-Szene in die Hand gedrückt, um sich ein paar Lack-Designs auszusuchen. Das dauerte nicht lange, und Grit hatte ihre Wahl getroffen.

Ein Mix aus Zweifarben-Look mit nach hinten verlaufenden Schwüngen aus Gold und Silber war nun von den beiden, alias "Colors from the Eastside", aufzutragen. Bevor es an die Lackierkunst ging, machte sich noch der Blechkünstler selbst ans Werk. Zunächst wurde dem Grill das VW-Zeichen entfernt, anschließend wurden die Leisten zusammen mit den Außenspiegeln mit Klavierlack überzogen. Die Motorhaube wurde klassisch mit Blech verlängert, womit der Sharan nun auch sehr böse gucken kann. Noch grimmiger wurde das Sharan-Gesicht jedoch mit einer neuen Frontschürze. Der Clou: Da es für den Sharan derzeit nichts Trendiges an Spoilern und Stoßstangen zu kaufen gibt, orderte Sallus einen Satz Schürzen von einem bekannten Tuner. Eigentlich waren diese für einen Audi A4 bestimmt.

Bei dem vorderen Teil mussten die Stege, die in den Grill laufen, vom Serienmodell abgetrennt und fein säuberlich in die sportlichere Schürze eingepasst werden. Auch die hintere Stoßstange mit Carbon-Mittelsteg und großen Öffnungen musste ausgiebig angepasst werden. Einzig die Seitenschweller sind bei Rieger geordert worden. Als dann noch Seitenleisten, Heckwischer und die Griffleiste verschwunden, ein FK-Gewindefahrwerk samt verchromten Oxigin- Eins-Rädern in 19 Zoll in die Radhäuser gesteckt waren, konnte das "Grit Car" bemalt werden. "Ich denke, Shaggy würde dieser Sharan auch gut stehen", ist sich die Grit mehr als sicher.

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