VW Sharan (2011): Fahrbericht

VW Sharan (2011): Fahrbericht

— 30.06.2010

Erste Fahrt im neuen VW Sharan

Im August 2010 startet nach 15 Jahren die zweite Generation des VW Sharan. Mit üppigem Platzangebot und Schiebetüren geht er auf Kundenfang. autobild.de durfte die neue Großraum-Limousine schon fahren.

Nach 15 Jahren und rund 620.000 Exemplaren verlässt ein besonders altgedientes Modell die Auto-Bühne: der VW Sharan. Die zweite Generation der Großraum-Limousine startet im August 2010 mit Schiebetüren. autobild.de durfte den neuen VW Sharan schon fahren. Als der Sharan 1995 vorgestellt wurde, war er Teil einer Kooperation des VW-Konzerns mit Ford. Aus diesem Joint-Venture entstanden die  Modelle VW Sharan, Ford Galaxy und Seat Alhambra. Weil sich die Partner nicht über die Parameter eines Nachfolgers einigen konnten, machte  Ford allein weiter und brachte 2006 den ersten in Eigenregie entstandenen Galaxy. VW konzentrierte sich zunächst auf die Entwicklung  des Touran, von dem bisher rund 1,2 Millionen Exemplare verkauft  wurden.

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In die entstandene Lücke zwischen dem Kompakt-Van (4,40 Meter lang) und dem voluminösen Multivan (4,89 Meter) stößt der neue Sharan (4,85 Meter), der optisch als XXL-Touran vorfährt. Die Frontpartie und die  etwas gedrungene Statur erinnern stark an die Pkw-Familie. Üppiges Platzangebot und nicht zuletzt die beiden serienmäßigen Schiebetüren zeigen dagegen Anleihen bei den Nutzfahrzeugen Caddy und Multivan. Der Sharan wird als Fünf-, Sechs- oder Siebensitzer mit kinderleicht umklappende Einzelsitzen geliefert. Raumgefühl, Materialauswahl und Verarbeitung sind prima. Leichtgängige Schiebtüren stellen den Zugang zum Fond selbst in engen Parklücken sicher. Gut: Die Türen besitzen Armauflage, versenkbare Fenster und ein Staufach für eine große Flasche.

Mehr zum VW Sharan finden Sie oben in der Bildergalerie!

Wer es im neuen Sharan ganz ruhig angehen lässt, wird mit extremer Sparsamkeit belohnt: 5,5 Liter.

Zum Basispreis ab 28.875 Euro rollt der Sharan mit einem 150 PS starken TSI-Benziner heran. Bei ersten Testfahrten drängte sich der 2,0-Liter-Diesel mit Common-Rail-Einspritzung und 140 PS Leistung als Idealmotorisierung auf (Preis ab 30.950 Euro). Er nimmt flüssig und zügig Fahrt auf, schwimmt auch im flotten Autobahntempo bis 160 km/h gut mit. Spitze: 194 km/h. Wer es ganz ruhig angehen lässt, wird mit extremer Sparsamkeit belohnt: 5,5 Liter (CO2: 143 g/km). In der Stadt hilft eine Start-Stopp-Automatik beim Sparen mit. Als komfortable und geräumige Reise-Limousine macht der Sharan eine gute Figur. Nur in engen Kurven wirkt der Van behäbiger als der Touran. Das schluckfreudige Fahrwerk (Achsen vom Passat) hält lästige Fahrbahn-Unebenheiten von den Insassen fern. Durch das adaptive DCC-Fahrwerk (1055 Euro) lässt sich der Sharan auf Knopfdruck eher gemütlich oder eher straff abstimmen. Schönes Extra: das Sechsgang-DSG-Getriebe (2050 Euro). Technische Daten: 4-Zylinder-Diesel • Leistung 140 PS • 0 – 100 km/h in10,9 Sekunden • Spitze 194 km/h • Verbrauch 5,5 Liter Diesel • CO2 143 g/km • Preis: 30.950 Euro.
Axel Sülwald

Axel Sülwald

Fazit

Der Sharan verbindet Variabilität und Komfort des Touran mit Geräumigkeit und Praktikabilität des Multivan. Mit Preisen ab 28.875  Euro ist er zwar kein Sonderangebot. Im Vergleich zum etwa gleich starken Ford Galaxy (145 PS-PS-Benziner, ab 30.000 Euro) liegt er allerdings nicht schlecht. 

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