VW Sharan Facelift (2015): Vorstellung des überarbeiteten VW Vans

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VW Sharan Facelift (2015): Vorstellung

— 15.06.2015

Sharan – der Alleskönner

VW verpasst dem Sharan ein Facelift. Neben einer rundum erneuerten Motorenpalette gibt es neue Assistenzsysteme und auch mehr Komfort.

Video: VW Sharan Facelift 2015

Frischer Sharan

Vans sterben, der Sharan lebt. Während Renault seinen Espace zum SUV plättet, pflegt VW den hohen, vielseitigen Raum-Riesen – fast der letzte seiner Art. Nach fünf Jahren Bauzeit und 200.000 Exemplaren wird der Sharan nun aufgemöbelt: Ab Mitte Juli 2015 ziehen neue, saubere Euro-6-Motoren ebenso ein wie modernes Infotainment und ein ganzer Schwarm elektronischer Rettungsengel. Zum Start bringt VW den "Ocean", der alle Neuheiten unters erhabene Dach packt: In diesem Exklusivmodell, lackiert in Blaumetallic, sind zwei elektrische Schiebetüren sowie alle Assistenzsysteme schon serienmäßig an Bord.

Platz ohne Ende im "kleinen Bruder des Bulli"

Hier geht es selten bis ans Limit: Bis zu 2430 Liter Stauraum bietet der Sharan an.

Die praktischen Vorzüge des 4,85 Meter langen Vans blieben vom Facelift unberührt: Hinter dem ICE-Look des Sharan ist Platz für fünf bis sieben Sitze oder bis zu 2430 Liter Stauraum der Marke Sorgenfrei. Denn so viel Platz können nur Großfamilien zur Urlaubszeit füllen – den Rest des Jahres heißt es: immer nur rein damit. Ob Ausflug oder Umzug, der Sharan kann (fast) alles und gilt nicht umsonst als kleiner Bruder des Bulli T6. In China, wo fast so viele Sharan verkauft werden wie bei uns, macht der VW gerade eine späte Karriere als Business-Transporter, dort als Sechssitzer in drei Reihen. Das neue Modell unterscheidet sich außen nur dezent durch LED-Rückleuchten und neue Räder. Dafür tut sich hinterm Blech umso mehr. Neues Dekor möbelt die bekannten Varianten von Trend- bis Highline auf, gegen Aufpreis können die Vordersitze jetzt auch massieren. Der Sicherheit dient die serienmäßige Multikollisionsbremse, die anderen Schutzengel kosten Aufpreis: City-Notbrems-Assistent, Totwinkelwarner, Aus- und Einparkhilfen sowie die automatische Distanzregelung ACC – sie erleichtert Fernreisen in dem Kilometerfresser, der im AUTO BILD-Test schon als "Bestes Auto der Welt" abgeschnitten hat.

Der 150-PS-TDI ist der sinnvollste Antrieb

Per Tablet können die Passagiere in Reihe zwei auf den Media-Player zugreifen. Variable Sitze gibt es dazu.

Bester Motor für die Autobahn bleibt der mittlere TDI, jetzt 150 statt 140 PS stark und wie alle Motoren auf Euro-6-Abgasnorm getrimmt und sparsamer. Laut Werk kommt der Vierzylinder als Handschalter mit 5,0 Litern aus, im Alltag dürften es gut zwei Liter mehr sein. Dennoch, ein souveräner Begleiter, der in 10,3 Sekunden auf Tempo 100 stürmt und echte 200 km/h rennt. Das Aggregat, dem zwei Ausgleichwellen fast benzinerhafte Laufruhe anerziehen, verkauft VW auch in Kombination mit DSG-Getriebe und Allrad. Den Allradantrieb 4Motion orderte bislang nur jeder zehnte Kunde, während der Diesel-Anteil bei 88 Prozent lag. Zwei weitere Selbstzünder leisten 115 und 184 PS, die beiden einzigen 2,0-Liter-Benziner mit 150 und 220 PS spielen fast keine Rolle. Viel wichtiger dürfte die kleine Unterhaltungs-Show in der Mittelkonsole werden, die VW aus dem Golf übernimmt. Auf einem Fünfzoll-Display spielt das serienmäßige Basismodul "Composition Colour", auf 6,5 Zoll wächst der Touchscreen bei "Composition Media" und "Discover Media". Damit sind Navi, externe Infodienste und gegen Aufpreis alle wichtigen Mobil-Schnittstellen an Bord – von "Carplay" bis "Android Auto".

Wichtig für die Kids in der zweiten Reihe: Per Tablet können sie auf den Media Player zugreifen, was sie vermutlich mehr schätzen als die Variabilität der hinteren Sitze. Die lassen sich längs verschieben, in der Lehne neigen oder ganz flach legen – mit so vielen Möglichkeiten macht dem Sharan weiterhin keiner was vor.

VW Sharan Facelift (2015): Vorstellung des überarbeiteten VW Vans

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Autor: Joachim Staat

Stichworte:

Familienvan

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