VW-Skandal: Kommentar

VW-Skandal: Kommentar

— 09.02.2018

Was VW jetzt tun muss!

Negativmeldungen und Imageschäden belasten VW. Warum Volkswagen jetzt mehr tun sollte, als nur auf den Neuanfang 2020 zu warten!

Manipulierte Diesel, Tests an Affen — VW kommt aus den Negativ-Schlagzeilen einfach nicht raus. Wie sehr das Image der Marke immer noch leidet, wird mir immer wieder mit einem Blick auf unsere Facebook-Seite bewusst. Ein Post der auch nur entfernt mit Volkswagen zu tun hat – und schon bricht der Shitstorm los. Offenbar trauen sich Fans der Marke kaum noch zu Wort. Vielleicht gibt es aber auch weniger davon. Wenn ich die zahlreichen Hass-Kommentare lese, tun mir zuerst die zahlreichen VW-Mitarbeiter leid, die rein gar nichts mit den Skandalen zu tun haben und mit harter Arbeit seit zig Jahren zum wirtschaftlichen Erfolg der Marke beitragen.

Und genau an diesem Punkt gibt es Grund zur Hoffnung: VW steht an erster Stelle der Autohersteller, sie konnten die weltweiten Absatzzahlen 2017 deutlich steigern. Das spricht alles für die Produkte der Wolfsburger. Und darauf setzt auch die Marketingstrategie von VW, die den Blick auf 2020 lenken soll, auf die I.D.-Elektrofahrzeuge und einen Neuanfang. Damit ist ein hohes Risiko verbunden, wenn der Imageschaden bis dahin noch zunimmt und sich vor allem jüngere Kunden von der Marke abwenden. Nach dem Diesel-Skandal setzten nun die Tests an Affen den Wolfsburgern hart zu. Ein weiterer Skandal könnte noch schwerwiegender sein. Daher gilt es jetzt: Image aufpolieren und nicht nur auf 2020 setzen. Alles auf den Tisch, was später noch für Negativ-Schlagzeilen sorgen könnte. Und dann endlich wieder das Vertrauen aufbauen.

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