VW-Stammwerk ausgelastet

VW-Stammwerk ausgelastet

VW-Stammwerk ausgelastet

— 08.05.2007

Mehr geht nicht

Die Rückkehr zur Fünf-Tage-Woche bringt VW eine Senkung der Personalkosten um rund 20 Prozent. Das Werk Wolfsburg ist voll ausgelastet.

Volkswagen hat die Personalkosten in seinen sechs westdeutschen Werken innerhalb weniger Monate kräftig senken können und arbeitet nun auch im Wolfsburger Stammwerk an der Kapazitätsgrenze. Ein Sprecher des Unternehmens konnte die Zahl von 20 Prozent zwar nicht offiziell bestätigen, um die nach einem Bericht des "Focus" die Arbeitskosten gesenkt worden seien. Dies ergebe sich aber schon rein rechnerisch durch das im Herbst 2006 mit Betriebsrat und IG Metall vereinbarte Ende der Vier-Tage-Woche, sagte der Sprecher.

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In den meisten VW-Werken wird jetzt wieder 35 Stunden gearbeitet, ohne Lohnausgleich. Der neue VW-Chef Martin Winterkorn hatte wiederholt hervor gehoben, dass VW bei den Arbeitskosten inzwischen unter den Premiumherstellern Mercedes und BMW liege und auch auf Augenhöhe mit der bisher als Vorbild geltenden Konzerntochter Audi. Bereits Ende März hatte VW zudem mitgeteilt, dass für die Golf-Produktion 2007 in Wolfsburg Sonderschichten mit dem Betriebsrat vereinbart worden seien. Die große Nachfrage sei nur durch Mehrarbeit abzudecken. Wochentags sei die maximale technische Kapazität der Wolfsburger Fertigung erreicht. Noch vor einem Jahr lag die Auslastung im Stammwerk nur bei rund 70 Prozent. Bis Anfang diesen 2007 hatte die Marke VW nach einem harten Sanierungskurs aber wieder zugelegt und im ersten Quartal 2007 nach den Verlusten des Vorjahres auch wieder schwarze Zahlen geschrieben.

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