VW-Suzuki-Streit: VW bleibt stur

VW: Streit mit Suzuki

— 13.09.2011

VW pocht auf Suzuki-Anteil

Im Streit zwischen VW und Suzuki meldet sich jetzt VW-Chef Martin Winterkorn zu Wort. Er bekräftigt auf der IAA in Frankfurt, dass Volkswagen an der Partnerschaft festhalten wolle.

(dpa) Volkswagen will seinen knapp 20-prozentigen Anteil am japanischen Kleinwagenspezialisten Suzuki nicht aus der Hand geben. "Wenn Suzuki meint, sich von uns trennen zu müssen, dann nehme ich das mal zur Kenntnis", sagte Vorstandschef Martin Winterkorn jetzt auf der IAA 2011. Der Aufforderung der Japaner an VW, die seit Ende 2009 bestehende Kapitalbeteiligung nach einem Vertragsstreit zu verkaufen, erteilte der Manager aber eine klare Absage: "Wir sind einer der größten Anteilseigner bei Suzuki. Warum sollten wir das ändern?" Der VW-Chef halte an dem Investment fest. Gegen eine Vereinbarung hätten die Japaner zwar verstoßen, doch müsse dies keinen Folgen für die gegenseitige Kapitalverflechtung haben. Falls Suzuki seinerseits seinen 1,5-Prozent-Anteil an VW abstoßen wolle, habe das nichts mit VW zu tun.

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An der Entscheidung, Suzuki im Boot behalten zu wollen, ändere auch die Lage auf dem Wachstumsmarkt Indien nichts. Dort sind die Japaner mit günstigen Kleinwagen und dem Gemeinschaftsunternehmen Maruti Suzuki besonders stark. "Suzuki war eine Option", so der VW-Chef zur Marktsituation in Indien. "Aber wir können es dort auch allein." Eine Sondervariante des neuen Kleinwagens Up halte er für denkbar: "Ich könnte ihn mir auch in einer indischen Version vorstellen." In Deutschland kommt der Stadtflitzer Ende 2011 zum Preis von 9850 Euro in den Handel.

Übersicht: Alle Neuheiten auf der IAA 2011

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