Sitzprobe VW T-Roc

VW T-Roc (Genf 2014): Sitzprobe

— 04.03.2014

Dieses Golf-SUV rockt!

Auf der Suche nach der Lücke zwischen Tiguan und Taigun präsentiert VW den T-Roc. Wir haben die Studie des Golf-SUVs schon mal zur Sitzprobe gebeten.

An seinem gelben, supersportlichen Huracan steht Lambo-Chef Winkelmann fast alleine, während sie nebenan den T-Roc in Zweierreihen belagern. Keine Frage: Das wird das neue Golf SUV! Der blaue Zweitürer ist nur eine Handbreit kürzer und genau so viel höher als der VW-Bestseller. Und vor allem: Er passt genau zwischen den größeren Tiguan (kommt 2015 neu) und den Taigun (das Polo-SUV folgt 2016.) Dann gehen wir am Showcar doch mal auf Spurensuche.
VW-SUV im Golf-Format: Vorstellung VW T-Roc

Der T-Roc zeigt den Look der VW-SUV-Familie

Video: VW T-Roc - Genf 2014

VW-SUV im Golf-Format

Erstens: Die markante, hoch gereckte Nase mit dem breiten Mittelteill sollen künftig alle SUVs aus Wolfsburg tragen. Die dicken grauen Planken ringsum und die 19-Zoll-Räder machen auf robust, obwohl der T-Roc mit seinen 1,50 Dachhöhe eher als Crossover durchgeht, ein neues Mittelding wie etwa der Mercedes GLA. Dafür spricht auch die zivile Einrichtung der Studie. Hinterm Lenkrad wartet kein klassischer Tacho, sondern ein Minikino mit wechselnden Anzeigen. In der Mittelkonsole ein großes Display, das man mitnehmen kann nach draußen, darunter ein weiterer Monitor, diesmal für die Klimasteuerung. Der Schalthebel erinnert eher an ein Sportcoupé als an SUV, für die Traktion sorgen drei Fahrprogramme.

Unterm Studienblech steckt Technik aus dem Golf GTD

Passt erstaunlich gut zusammen: Ein Targadach macht die SUV-Studie zum Cabrio. Gibt's da Serienchancen?

Auf der Rückbank ist erstaunlich viel Platz, Erwachsene passen locker unter den breiten Targabügel. Der Clou am Showcar ist das offene Dach, dessen Luke viel breiter ist als im Porsche Targa. Die beiden ausgebauten Dachteile liegen im Kofferraum. Stehen die Seitenscheiben offen, dann schmeckt der T-Roc wirklich nach Cabrio. Oder nach dem guten alten Buggy, beides jedenfalls viel appetitlicher als das brave Golf Cabrio. Nächste Spur: Die Technik (2,0-Liter-TDI, 184 PS und Allrad) stammt vom Golf GTD, ist also serienreif. Wir fragen nach, dann die Bestätigung: Dieses Auto ist quasi beschlossen, das Golf SUV kommt etwa 2017. Zunächst als Viertürer mit etwas höherem Dach, doch dass der Zweitürer noch viel mehr anmacht, das zeigt die Studie in Genf. Also los Wolfsburg, gebt Euch einen Ruck. Einen T-Roc!

Autor: Joachim Staat

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