VW Tiguan 2.0 TDI 4motion (2016) im Test: Fahrbericht

VW Tiguan 2.0 TDI 4motion (2016) im Test: Fahrbericht VW Tiguan 2.0 TDI 4motion (2016) im Test: Fahrbericht VW Tiguan 2.0 TDI 4motion (2016) im Test: Fahrbericht

VW Tiguan 2.0 TDI 4Motion (2016) im Test: Fahrbericht

— 26.07.2016

Das kann der stärkste Tiguan

Der stärkste VW Tiguan hat Allrad und 240 PS. AUTO BILD ist den neuen Gegner von Audi Q3, BMW X3 und Mercedes GLC schon gefahren!

Video: VW Tiguan (2016)

So gut ist der neue Tiguan

Der Tiguan war einmal der erfolgreiche, aber langweilige SUV-Bruder des Golf. Das ist jetzt vorbei: Die zweite Generation ist eine Klasse nach oben gerutscht, der Tiguan muss sich nun mit SUVs von sogenannten Premiumherstellern messen. Um für Gegner wie Audi Q3, BMW X3 oder Mercedes GLC gewappnet zu sein, schwingt sich der Tiguan in neue Leistungsdimensionen auf. Nachdem zum Start für Benziner und Diesel bei 180 bzw. 190 PS Schluss war, bekommt der 4,49 Meter lange Tiguan nun die doppelt aufgeladene Diesel-Topmotorisierung des VW Passat. Obligatorisch sind die 240 PS an Allradantrieb und ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt. Der stärkste Benziner leistet 220 PS. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass VW mittelfristig noch eine nachgeschärfte R-Version mit bis zu 300 PS nachlegt.

VW Tiguan (2016) im Test

VW Tiguan 2.0 TDI (2016) im ersten Vergleichstest
VW Tiguan 2.0 TSI 4Motion (2016): Fahrbericht

Dem Tiguan sieht man seine 240 PS nicht an

Ab 1750 U/min steht das maximale Drehmoment von 500 Nm zur Verfügung.

Seinen überaus kraftvollen Vierzylinder-Diesel sieht man dem Tiguan nicht an, und auch nach dem Starten des Motors ist vom 240-PS-Triebwerk kaum etwas zu hören. Doch nach dem Losfahren merkt man schnell, dass hier deutlich mehr als 200 PS arbeiten. Ist der Drehzahlmesser an die 2000-Touren-Marke gekrabbelt, spurtet der immerhin 1,8 Tonnen schwere Allradler los. Kein Wunder, denn ab 1750 Umdrehungen steht das maximale Drehmoment von 500 Nm zur Verfügung. Dieser gewaltige Tatendrang wird variabel an die beiden Achsen übertragen. Dabei dreht der Motor bis 4500 Touren überaus willig, ja hungrig nach oben, um dann – je nach Fahrprogramm – in die nächsthöhere Schaltstufe zu wechseln. Über einen Drehschalter kann der Fahrer die einzelnen Fahr- und Allradprogrammen durchschalten. Besser als bei den schwächeren Motoren: Wer zwischen Eco-, Normal- oder Sportmodus hin- und herwechselt, spürt echte Unterschiede.

VW Tiguan II (2016): Vorstellung und Preis

Der Sportmodus ist straffer als erwartet

Video: VW Tiguan (2016)

So gut ist der neue Tiguan

Gerade in Verbindung mit den optionalen 20-Zöllern zeigt sich der Sportmodus straffer als erwartet. Genau das Richtige, wenn man auf kurvigen Landstraßen die Zügel lockern möchte. Entsprechend stimmen sich Motorelektronik und Getriebe ab. Die Lenkung bleibt derweil, wie sie ist: präzise, aber eine Spur zu leichtgängig. Wird die Fahrbahn schlechter und der Kurvendurst geringer, ist man in den anderen Modi besser, weil kommoder unterwegs. Neben seinem kraftvollen Diesel glänzt das Topmodell mit denselben Qualitäten, die auch seine schwächeren Brüder bieten. Zumindest gegen Aufpreis gibt es jede Menge Komfort, eine intelligente Vernetzung und ein Komplettpaket an Fahrerassistenzsystemen.

VW Tiguan im Test: Auf der Straße

Preis und Ausstattung

Das Topmodell des VW Tiguan gibt es nur in der Ausstattung Highline.

Der VW Tiguan 2.0 TDI 4Motion mit 240 PS ist nur in der höchsten Ausstattungslinie Highline erhältlich. Serienmäßig ist das gute Platzangebot. Hier profitiert die zweite Tiguan-Generation insbesondere vom knapp acht Zentimeter größeren Radstand, der nicht nur den Passagieren in der zweiten Reihe mehr Raum bietet. Der Laderaum wächst um 50 auf stattliche 520 Liter, die sich durch Verschieben oder Umlegen der Rückbank auf bis zu 1655 Liter erweitern lassen. Das Preisspektrum für das Topmodell des Tiguan beginnt bei rund 42.500 Euro, Marktstart ist im Herbst 2016.

VW Tiguan 2.0 TDI 4motion (2016) im Test: Fahrbericht

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VW Tiguan gebraucht ab 10.000 Euro kaufen

Gute gebrauchte VW Tiguan sind ab 10.000 Euro zu haben.

Gute gebrauchte VW Tiguan der ersten Generation (2007 bis 2011) mit weniger als 125.000 Kilometern sind ab 10.000 Euro zu haben. Die meisten der Angebote haben bereits den 150 PS starken 1.4 TSI und nicht den Einstiegsbenziner mit 122 PS unter der Haube. Darauf muss man allerdings achten: Beim 1,4 TSI kam es zu übergesprungenen oder gerissenen Steuerketten. Der jüngere TDI hatte zudem mit rutschenden Keilriemen zu kämpfen. Der Anfang 2011 eingestellte 1,4-Liter-TSI wurde beim Facelift Mitte 2011 durch einen 160-PS-Motor ersetzt. Modelle mit diesem Motor werden in gutem Zustand ab 16.000 Euro angeboten.

VW Tiguan 2.0 TSI im Dauertest


Autor: Stefan Grundhoff

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