VW Tiguan/BMW X1/Honda CR-V/Ford Kuga: Test — 21.09.2011
Kassenschlager
Nach wie vor liegt der VW Tiguan an der Spitze der Allrad-Hitliste. Eine Modellpflege wäre also eigentlich gar nicht nötig gewesen. Was hat sie gebracht? Zum Vergleich treten an: BMW X1 18d, Ford Kuga 2.0 TDCi und Honda CR-V 2.2 i-DTEC.
Der Verkaufserfolg spricht für sich: Seit seinem ersten vollen Verkaufsjahr 2008 besetzt der
VW Tiguan unangefochten Platz 1 der deutschen SUV/Geländewagen-Hitliste. Grund für eine Auffrischung oder gar Verbesserung gäbe es also gar nicht. Aber das konnte Volkswagen ja bei der Einführung des Tiguan Ende 2007 nicht wissen. Und so starteten die Entwickler vorsichtshalber unverzüglich mit dem Projekt Modellpflege. Das Ergebnis präsentiert Volkswagen nun planmäßig dreieinhalb Jahre später. Neu ist vor allem die Optik der Frontpartie mit Touareg-ähnlichem Kühlergrill, modischen Scheinwerfern und neu gestaltetem Frontstoßfänger. Am Heck beschränkte sich
VW auf Heckleuchten mit anderer Grafik. Dazwischen findet der aufmerksame Betrachter im Innenraum ein neues Lenkrad und anders kolorierte Lüftungsdüsen.
Das serienmäßige Fahrwerk sowie die elektronisch an den Stoßdämpfern geregelte Version bringen jetzt mehr Federungskomfort.
Doch VW hat mit der Modellpflege auch auf Kundenwünsche reagiert. Und deshalb gibt es zusätzliche Versionen: vor allem die (hier auch getestete) Allradversion mit spritsparender BlueMotion-Technik. Sie verspricht per Normverbrauch 0,2 Liter/100 km Ersparnis durch ihr Start-Stopp-System vor der roten Ampel und eine Lichtmaschine, die möglichst nur beim Verzögern ihrer Ladetätigkeit nachkommt und dadurch Energie spart. Ebenfalls ein Kundenwunsch war die Kombination der geländetauglichen Offroad-Front mit 28 Grad Böschungswinkel (statt 18 Grad) mit dem Chromschmuck und der gehobenen Inneneinrichtung des Sport & Style-Pakets. Diese neue Kombination nennt sich Track & Style. Sicher gern angekommen wird auch die neue Fahrwerksabstimmung. Sowohl das serienmäßige Normalfahrwerk als auch das elektronisch an den Stoßdämpfern geregelte Fahrwerk (1070 Euro Aufpreis) bringen nun spürbar mehr Federungskomfort für den Tiguan. So reist man im VW jetzt komfortabler als in den anderen drei Kandidaten dieses Vergleichstests.So weit, so gut. Doch Komfort ist nicht alles.
Wie sich der VW Tiguan gegen BMW X1, Honda CR-V und Ford Kuga schlägt, sehen Sie oben in der Bildergalerie und in AUTO BILD ALLRAD 10/2011– ab sofort im Handel!
Hintergrund: So testet AUTO BILD
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Merke SUV ohne genügende Bodenfreiheit ist trotz 4-Rad Antrieb nicht geländefähig. Der BMW und der Honda sind ein schlechter Witz.
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Der Tiguan ist völlig zurecht der Sieger. Ein ausgewogener Wagen der sich keine Schwächen erlaubt und so keinen seiner Konkurrenten (insbesondere den x1) vorbeiziehen lässt.