VW TSI mit Steuerkettenschäden mit Besitzer Eckhard Lewerenz

VW TSI: Steuerkettenschäden

— 31.05.2013

Kunden zahlen drauf

Der Ärger um die Steuerketten bei TSI-Motoren von VW ist auch nach einem Jahr nicht verflogen. Viele Kunden zahlen bei der Reparatur unverhältnismäßig viel dazu.

Auch im Mai 2013, ein Jahr nach dem Drama um die TSI-Steuerketten bei VW, treten noch Schäden auf – immer neue Fälle erreichen den AUTO BILD-Kummerkasten. Zwar hält sich der Hersteller an sein in AUTO BILD gegebenes Kulanzversprechen, dennoch gibt es oft Unzufriedenheit unter Betroffenen. Zumeist sind das Besitzer fünf bis sieben Jahre alter Autos mit verhältnismäßig geringer Laufleistung.
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Steuerkette: Der wunde Punkt beim TSI

Der Touran TSI von Eckhard Lewerenz erlitt nach gut 80.000 Kilometern einen Steuerkettenschaden.

So auch Eckhard Lewerentz aus Überherrn im Saarland (Foto). Sein Touran 1.4 TSI erlitt mit nur 83.000 Kilometern einen Steuerkettenschaden, von der 1300-Euro-Rechnung übernahm VW die Hälfte. Nach Ansicht von Lewerentz zu wenig: "Unverständlich, warum mein Touran genauso behandelt wird wie ein Kilometerfresser mit 250.000 auf dem Tacho." Michael Kuppinger aus Herrenberg bei Stuttgart kann nicht nachvollziehen, warum VW die Höhe der Kulanz an das Fahrzeugalter knüpft. Sein Tiguan 1.4 TSI war erst vier Monate aus der Anschlussgarantie heraus, als die Steuerkette bei Kilometerstand 78.500 ausfiel. Dennoch musste Kuppinger 650 von 1550 Euro selbst übernehmen.

Zum Kummerkasten von AUTO BILD

VWs Ärgernis des Jahres 2012 betraf sämtliche TSI-Motoren mit Steuerketten, die Ursachen für die Ausfälle waren vielfältig. Der Schwerpunkt der Schäden lag beim 1.4 TSI, hier identifizierte VW einen Fertigungsfehler. Zahlreiche Kunden ließen teure Motorschäden zunächst auf eigene Kosten reparieren. Wiederholte Berichterstattung in AUTO BILD führte dazu, dass sich auch die Konzernspitze mit dem Problem befasste. Eine schnell herausgegebene Kulanzregelung erweiterte VW zuletzt noch einmal deutlich: Bis zum Alter von drei Jahren und 100.000 Kilometern gibt es volle, danach eine anteilige Kostenbeteiligung von mindestens 50 Prozent.

TSI-Motorschäden: Bietet VW bald mehr Kulanz?

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VW räumte auf AUTO BILD-Anfrage ein, dass es in "Einzelfällen vorkommen kann, dass ein Kunde nicht die Unterstützung erfährt, die er vielleicht erwartet hat". Man werde diesen Fällen einzeln nachgehen, sie prüfen und "eine Lösung im Sinne der Kunden suchen". AUTO BILD bleibt dran!

Stichworte:

Steuerkette

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