VW und Porsche: Neuheiten bis 2016

VW und Porsche: Neuheiten bis 2016

— 19.11.2010

Das sind die Neuen von VW und Porsche

VW erweitert die Up-Familie und bringt ein SUV auf Polo-Basis. Der neue Golf steht auf dem modularen Querbaukasten. Tochter Porsche wagt sich mit dem Kompakt-Allradler Macan an die fünfte Baureihe.

Über ein zu kleines Modellprogramm muss man bei Volkswagen wahrlich nicht klagen. Dennoch wird die VW-Truppe in den nächsten Jahren deutlich wachsen. Die Wolfsburger wollen mit neuen Modellen in neuen Segmenten starten. Die Up-Familie erhält Zuwachs, bringt unter anderem ein Cross-Modell und einen Elektro-Up hervor. Wichtigster Debütant ist aber die von Grund auf erneuerte siebte Generation des Golf, die auf dem Pariser Autosalon Ende September 2012 präsentiert wird. Wie der Audi A3 basiert auch der Volkswagen auf dem modularen Querbaukasten (MQB). Der macht es möglich, mehrere Farzeuge unterschiedlicher Marken gleichzeitig auf derselben Fertigungslinie zu produzieren. Über 40 Modelle sollen mittelfristig auf dem MQB aufbauen. Das erhöht die Produktivität und ermöglicht die Erschließung neuer Segmente. Vorallem ist der MQB aber ein wichtiger Bestandteil der ehrgeizigen VW-Startegie, bis 2018 den Absatz auf mehr als zehn Millionen Fahrzeuge zu steigern.

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Video: VW Polo Blue GT

Ich bin zwei Autos

Vorher freuen wir uns aber noch auf weitere Ableger des Golf. Neben den üblichen Verdächtigen wie Variant, GTI und Golf Plus gibt es ab 2014 nach Machart des CC auch ein attraktives, viertüriges Coupé. Erster Gegner des Golf CC ist der Mercedes CLA, der bereits 2013 auf den Markt kommt, aber entsprechend teurer sein wird. Mit mutigerem Design startet 2014 der neue Tiguan. Neben dem Grundmodell gibt es diesmal auch eine XL-Variante und ein schickes Cross-Over-Modell. Eine Klasse höher debütiert im Mai 2014 der Passat Variant zeitgleich mit dem Stufenheck. 2015 könnte es eine kleine Überraschung mit dem zweitürigen Passat Coupé geben. Die technische Basis stellt das Passat Cabrio, das ebenfalls 2015 erwartet wird und wahrscheinlich den Eos ersetzt. Wie dieser erhält der offene Passat ein Klappdach. 2015 wird auch der nächste Phaeton aufgelegt. Einigen muss man sich noch auf die Karossierieform – Stufenheck und Fließheck stehen zur Debatte.

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Der Porsche GT3 steht in den Startlöchern. Ab 2013 wackeln die Rundenzeiten der Konkurrenz, wetten?

Viel zu tun haben auch die Entwickler bei Porsche. Fangen wir klein an: Äußerlich gibt es beim neuen Cayman (Premiere auf der LA Auto Show 2012) keine großen Überraschungen. Doch hinter den Sitzen werkelt ein Boxer mit vier Zylindern. Dank Aufladung fällt der kleiner Boxer mit 365 PS aber potenter aus, als die Sechszylinder-Versionen. Ungefähr doppelt so stark ist der 918 Spyder. Mit gut 700 PS will der Plug-in-Hybrid mit zwei Elektromotoren ab 2013 nicht nur in ökologischer Hinsicht Maßstäbe setzen. Vom neuen Porsche 911 gibt es bisher Coupé und Cabrio, fehlen also noch jede Menge Varianten. So zum Beispiel der GT3, der erstmals ein automatisiertes Getriebe erhalten könnte. Das kennt der Porsche Turbo bereits, Ende 2013 gibt es die Neuauflage. Als fünfte Baureihe kommt 2013 der Porsche Macan zu den Händlern. Auf das "SUV-Schnäppchen" lässt Porsche uns am längsten warten: Der Volks-Porsche mit dem Projektnamen 551 wird gute 10.000 Euro billiger als ein Boxster – und somit für viele erschwinglich, die bislang an den Porsche-Tarifen gescheitert sind. Wer trotzdem sparen muss, sei beruhigt: Los geht es nicht vor 2018. Alle Neuheiten von VW und Porsche finden Sie oben in der Bildergalerie.

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