VW und Skoda rüsten Partikelfilter nach

VW und Skoda rüsten Partikelfilter nach

— 01.04.2005

Signal aus Wolfsburg

VW und Skoda kümmern sich um Millionen gebrauchte Diesel-Stinker: Im Herbst 2005 kommt der Partikelfilter zum Nachrüsten.

Volkswagen zieht Konsequenzen aus der Feinstaub-Diskussion. Ab Herbst 2005 soll es Partikelfilter zum Nachrüsten älterer Dieselfahrzeuge geben. Damit können mehr als sechs Millionen Selbstzünder um bis zu 70 Prozent rußfrei gemacht werden. Volkswagen-Tochter Skoda kündigt den Nachrüst-Filter für das dritte Quartal 2005 an.

"Ein wirklich wirksamer Schritt im Kampf gegen die Umweltbelastung", findet Konzern-Chef Bernd Pischtsrieder. "Wir greifen dort an, wo es spürbare Verbesserungen geben wird – ein Euro-2-Motor stößt wesentlich mehr Rußpartikel aus als ein aktueller TDI." Die Bandbreite reicht bei VW vom Polo über Golf IV und Golf V, Bora, Touran, Caddy und New Beetle, den Passat der fünften Generation bis zum Sharan und dem Multivan T4/T5. Skoda kündigt das Angebot für sämtliche Modellreihen an. Preise stehen noch nicht fest.

Bei dieser Gelegenheit weist VW den Vorwurf zurück, die deutsche Autoindustrie trage die Hauptschuld an der hohen Feinstaubbelastung in Großstädten. Die Pkw-Branche sei für weniger als zehn Prozent des Feinstaubs verantwortlich, sagte Vertriebsvorstand Georg Flandorfer auf der Auto Mobil International in Leipzig.

Autor: Michael Voß

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